Janko: "Jeder kann sich denken, wie ich mich fühle"
Jankos Enttäuschung über ÖFB-Ausbootung ist nicht zu übersehen.

Foto © ReutersMarc Janko liegt in der Torschützenliste voran
Sieben Tore in fünf Ligaspielen, dazu die
Führung in der Torschützenliste. Auf Österreichs Fußball-Teamchef Karel Brückner haben diese Marken offenbar zu wenig Eindruck gemacht. Dementsprechend enttäuscht war Marc Janko auch noch am Tag nach der Bekanntgabe von Brückners erstem ÖFB-Kader. Der 25-jährige Salzburg-Stürmer fehlt im 19-köpfigen Aufgebot für das Testspiel am
20. August in Nizza gegen Weltmeister Italien.
Kein Kommentar. Janko gab sich auch am Mittwoch vor der Abreise zum Litauen-Gastspiel der Salzburger in der UEFA-Cup-Qualifikation äußerst wortkarg. "Ich will zu dem Thema eigentlich keinen Kommentar
abgeben", erklärte der Angreifer. Die Enttäuschung stand ihm allerdings ins Gesicht geschrieben. Schon am Vortag nach dem Training hatte er sich kommentarlos davongestohlen, während des Fluges nach Litauen schottete er sich mit Ohrstöpseln ab.
Nachdenklich saß er also da, in der Wartehalle des Flughafens von Kaunas. "Jeder kann sich denken, wie ich mich fühle", sagte Janko.
Tore am Fließband. Brückner hatte im Angriff Roland Linz, Roman Kienast, Erwin Hoffer und Stefan Maierhofer den Vorzug gegeben. Dabei hatte Janko zuletzt
mit Toren am Fließband auf sich aufmerksam gemacht. "Ich bin sehr gut in Form", versicherte der 1,96-m-Mann, der sich von der Ausbootung
nicht aus der Ruhe bringen lassen will.
Bereits Ende Mai hatte Janko durch die Nicht-Nominierung für die EM eine herbe Enttäuschung hinnehmen müssen. Damals hatten den
sensiblen Stürmer muskuläre Probleme in der Vorbereitung sein Endrunden-Ticket gekostet.




















