Schwere Verletzung von Korkmaz bei Eintracht-Trainingsstart
22-Jähriger zog sich Bruch des Mittelfußknochens zu - Laut Teamarzt acht Wochen Pause, Operation nicht notwendig.

Foto © APAÜmit Korkmaz ist enttäuscht
Für Ümit Korkmaz hat sein Engagement beim
deutschen Fußball-Bundesligisten Eintracht Frankfurt mit einer
schweren Verletzung begonnen. Der im Sommer von Rapid nach
Deutschland gewechselte ÖFB-Teamspieler zog sich kurz vor Ende seines
ersten Mannschaftstrainings am Freitagvormittag einen Bruch des
fünften rechten Mittelfußknochens zu. Nach einer ersten Untersuchung
muss der 22-Jährige rund acht Wochen pausieren.
Camp.
Korkmaz zog sich die Verletzung im Trainingscamp der Eintracht in
Zell am Ziller (Tirol) zu, als er bei einer Sprintübung ohne
Fremdeinwirkung umknickte. Der Wiener wurde gleich in der
Unfallklinik in Zell untersucht, er bekam einen Gips angelegt. "Eine
Operation ist zum jetzigen Zeitpunkt nicht notwendig", erklärte
Mannschaftsarzt Christoph Seeger. Der auch von deutschen Medien
vielbeachtete Korkmaz war erst am Donnerstag zum Team gestoßen und
hatte bisher nur eine Laufeinheit absolviert.
"Sehr enttäuscht".
"Ich bin natürlich sehr enttäuscht, zumal es meine erste
Trainingseinheit mit der Mannschaft war. Aber ich kann es leider
nicht ändern, da muss ich durch", meinte der enttäuschte
EURO-Teamspieler in einer ersten Reaktion. Tags zuvor hatte der
Flügelflitzer noch voller Tatendrang gesprüht. "Frankfurt ist eine
ganz andere Welt. Ich bin schon ein bisschen aufgeregt, denn ich war
noch wie weg aus Wien. Aber ich freue mich unheimlich auf diesen
neuen Abschnitt in meiner Karriere und bin schon sehr neugierig auf
die Bundesliga"
WM-Quali.
Neben der Cup-Erstrundenpartie beim SC Pfullendorf Anfang August
und dem Bundesliga-Auftakt gegen Hertha BSC am 17. August droht
Korkmaz, der bei der Eintracht die Nummer elf trägt, nun auch ein
Fehlen in den Auftaktpartien Österreichs in der WM-Qualifikation. Die
ÖFB-Auswahl trifft am 6. September in Wien auf Frankreich, vier Tage
später ist Litauen der Gegner.


















