9:1 Stimmen für "Meister" Red Bull Salzburg
Red Bull Salzburg ist für die zehn Bundesliga-Trainer der haushohe Favorit auf den Meistertitel. Neun von Zehn tippen auf das Team von Co Adriaanse.

Foto © GEPADie Truppe von Co Adriaanse ist Titel-Favorit, wenn es nach den Meinungen seiner Trainer-Kollegen geht
Neun Tage nach dem EM-Abpfiff rollt der nationale Fußball wieder in Österreich. Wer holt den Titel? Wie lauten die Ziele der Vereine? Wurden die Wünsche der Coaches auf dem Transfermarkt erfüllt? Vor dem Startschuss zur 35. Bundesliga-Saison haben die zehn Trainer in der traditionellen Umfrage der APA - Austria Presse Agentur diese Fragen beantwortet und Red Bull Salzburg zum Favoriten gekürt. Die "Bullen" wurden gleich von neun Trainern als neue Nummer eins vorhergesagt. Ausgerechnet ihr neuer Coach, Giovanni Trapattonis Nachfolger Jacobus "Co" Adriaanse, tanzte aus der Reihe. Die Frage nach dem Meister 2009 beantwortete der Niederländer, der sich natürlich selbst den Titel und Einzug in UEFA-Cup-Gruppenphase vorgenommen hat, so: "Rapid, denn die Mannschaft hat vor zwei Monaten die Meisterschaft verdient und mit sechs Punkten Vorsprung gewonnen."
Mehrfachtipps. Da Mehrfach-Tipps möglich waren, wurde Titelverteidiger Rapid sechsmal angeführt, zwei Nennungen gab es auch für den Liga-Dritten Austria Wien. Meistermacher Peter Pacult nannte Salzburg, Rapid und Austria als seine Favoriten und schränkte dazu noch ein: "Aber auch die eine oder andere Mannschaft, die in der vorigen Saison oben dabei war und die man nicht so auf dem Zettel hat." Für Kärntens Frenkie Schinkels sind die"Bullen" aufgrund des Kaders zu favorisieren. "Doch vorige Saison haben sie sich selbst um den Titel gebracht, weil sie mit einem guten Kader nur auf Abwarten gespielt haben. Unter dem neuen Trainer werden sie ein Stück stärker sein."
Europacup-Startplätze. Größer als der Kreis der Favoriten auf den Titel ist jener der Anwärter auf einen der Europacup-Startplätze. Zum Trio Salzburg, Rapid und Austria wurden diesbezüglich noch die üblichen "Verdächtigen" LASK, SV Mattersburg und Sturm Graz ins Spiel gebracht. Pacult führte Salzburg, Rapid, Austria "und alle Mannschaften, die vergangene Saison vorne mitgespielt haben", an. Auch in dieser Frage äußerte sich Adriaanse zurückhaltend: "Fragen Sie mich zu Weihnachten." Für Sturm und Franco Foda erübrigt sich diese Frage fast: "Wir haben die halbe Mannschaft abgegeben. Generell ist die Schere zwischen den drei Topteams und dem Rest größer geworden", meint der Deutsche.
Ziele. Adriaanse hat den "Meistertitel und die UEFA-Cup-Gruppenphase" im Auge, Pacult und Daxbacher streben mit Rapid bzw. Austria einen "Europacup-Startplatz" an, der für Foda mit Sturm "eine nicht einfache Aufgabe" ist, Franz Lederer möchte mit dem SV Mattersburg um die Plätze "drei bis sechs" mitspielen, Andrej Panadic mit dem LASK "besser abschneiden als heuer" (6. Rang), Schinkels will "im Mittelfeld der Tabelle landen", Heinz Fuchsbichler gab für SCR Altach als "Minimalziel Klassenerhalt" aus und Werner Gregoritsch möchte mit SV Kapfenberg "nicht absteigen".
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Während vier Betreuer mit ihrem Kader zufrieden sind, suchen Foda, Karl Daxbacher, Heinz Fuchsbichler und Frenkie Schinkels noch je einen Stürmer. Rapid vermochte laut Pacult die Abgänge von Ümit Korkmaz und Mario Bazina nicht Eins zu Eins zu ersetzen.















