Porto wird aus der Champions League ausgeschlossen
Wegen dem "Vergoldete Pfeife"-Skandal wurde der portugiesische Meister gesperrt. Porto kündigte bereits Berufung an.

Foto © APFC Portos Präsident Jorge Nuno Pinto da Costa
Der FC Porto darf an der kommenden
Fußball-Champions League nicht teilnehmen. Das verfügte die UEFA
angesichts des sogenannten "Vergoldete Pfeife"-Skandals. Der
portugiesische Meister hat Berufung gegen die Entscheidung des
europäischen Fußball-Verbandes angekündigt. In der Causa "Vergoldete
Pfeife" sollen portugiesischen Schiedsrichtern in der Saison
2003/2004 unter anderem hohe Geldsummen und Prostituierte angeboten
worden sein.
Punkteabzug.
Der portugiesische Verband hatte dem FC Porto sechs Punkte wegen
des Skandals abgezogen, was aber nichts am überlegenen Titelgewinn
des früheren Champions League-Siegers änderte. Präsident Jorge Pinto
da Costa wurde für zwei Jahre gesperrt.
Reglement.
Die UEFA verwies beim Ausschluss des FC Porto auf den Artikel 1.04
(d) des Reglements der Champions League. Diesem zu Folge darf ein
Verein, der an Machenschaften zur Manipulation von Spielausgängen
beteiligt war, nicht an dem Wettbewerb teilnehmen. Der FC Porto
berief sich hingegen darauf, dass dieser Passus erst im vorigen Jahr
in das Reglement aufgenommen wurde und nicht rückwirkend angewandt
werden könne. Die Vorwürfe gegen den Meister datieren aus der Saison
2003/2004.
Sportgerichtshof.
Bei einer Abweisung der bereits angekündigten Berufung kann der FC
Porto noch vor den Internationalen Sportgerichtshof (CAS) ziehen.
Dies dürfte dem Club in der Praxis aber kaum weiterhelfen. Eine
Entscheidung des CAS wäre wohl erst nach dem Beginn der Champions
League-Saison zu erwarten.
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Fakten
Sollte es bei der Entscheidung der UEFA bleiben, würde Vitoria Guimaraes neben Sporting Lissabon einen Fixplatz in der Champions League erhalten.




















