Maierhofer ziert sich: Rapid intensiviert Stürmersuche
Die Chancen auf einen Verbleib von Stefan Maierhofer beim österreichischen Fußball-Meister SK Rapid werden immer geringer.

Foto © GEPAStefan Maierhofer
Der Sturm-Riese wollte den Club-Verantwortlichen auch nach dem
abschließenden 1:0-Sieg in Ried am Samstag nicht mitteilen, ob er
seine Zukunft in Wien-Hütteldorf sieht.
Hinhalte-Taktik.
Sportdirektor Alfred Hörtnagl wird die Hinhalte-Taktik von
Maierhofer, der laut aktueller Vertragssituation im Sommer wieder zu
Greuther Fürth zurückkehren müsste, schön langsam zu bunt. "Er sagt
nicht konkret, ob er bleiben oder gehen will. Daher werden wir unsere
Stürmersuche forcieren", meinte der Tiroler, der sich jedoch zu
Gerüchten um ein Engagement von Carsten Jancker nicht äußern wollte.
Angebote.
Trainer Peter Pacult hatte den 2,02-m-Stürmer Maierhofer, der im
EURO-Großkader steht, in Ried 90 Minuten auf der Bank schmoren lassen
und danach gemeint: "Er braucht sich jetzt nicht mehr zu
deklarieren." Der Coach wies darauf hin, dass Maierhofer als
Reservist bei einem zweiten deutschen Bundesligisten zu Rapid geholt
wurde. "Der Spieler sollte sich überlegen, wie viele Angebote er im
Winter gehabt hat. Viele werden es nicht gewesen sein. Vielleicht
genau eines."
Verständnis.
Hörtnagl, der auch noch mit Mario Bazina Gespräche über eine
Vertragsverlängerung führt, zeigte für diese Aussagen Verständnis.
"Sie haben schon eine gewisse Aussagekraft, denn es ist wichtig, dass
man Rapid Respekt entgegenbringt."





















