Ried gegen LASK: Vastic bescherte LASK glückliches 1:1
Spielerisch dominante Rieder nur 1:1, aber aller Abstiegssorgen entledigt. LASK vorläufig wieder Dritter.

Foto © GEPAVastic bescherte LASK glückliches 1:1
Die SV Ried hat am Samstag in der 34. Runde der
T-Mobile-Fußball-Bundesliga im OÖ-Derby vor eigenem Publikum gegen
den LASK ein 1:1 geholt und sich damit endgültig aller Abstiegssorgen
entledigt. Die schon in den vergangenen Partien schwächelnden Linzer
kamen erst spät zum glücklichen Ausgleich und stießen vor dem
Sonntagsspiel Altach - Austria Wien auf Platz drei vor.
Bei der Premiere von Michael Angerschmied auf der Rieder
Trainerbank erzielte Akagündüz schon in der ersten Hälfte den
einzigen Treffer der Gastgeber (38.), Vastic rettete den schwachen
Linzern in der 84. Minute noch einen Punkt.
Chancen.
Ried, das im zentralen Mittelfeld auf Drechsel und Martinez
setzte, dominierte die erste Hälfte leicht, hatte mehr vom Spiel,
ohne aber viele Chancen herauszuarbeiten. Der LASK, der offenbar noch
das 0:3 im vergangenen Duell in Ried (Oktober 2007) im Hinterkopf
hatte, agierte hingegen zu verhalten. Die erste Schrecksekunde
mussten aber die "Wikinger" hinnehmen, die Hackmair mit Verdacht auf
Kreuzbandriss schon in der 20. Minute verloren.
Gefährlich.
Die Gastgeber, die ihre Gefährlichkeit durch Jank (25.) und
Pichorner (31./Weitschuss) angedeutet hatten, machten in der 37.
Minute ernst: Ein strammer Schuss von Akagündüz, der in etwas
abseitsverdächtiger Position ein schönes Zuspiel erhalten hatte,
knallte an die linke Stange und sprang von dort über die Torlinie.
Umso bitterer für den LASK, dass ein Abstauber-Treffer von Mayrleb
kurz vor der Halbzeit wegen Abseits' aberkannt wurde - eine
Fehlentscheidung von Schiedsrichter Krassnitzer.
Rochaden.
Schwarz-Weiß vermochte aber auch nach dem Seitenwechsel nicht, den
Gegner unter Druck zu setzen. Klapf hatte zur Halbzeit Wisio ersetzt,
Wendel war nach rund einer Stunde der dritten Spitze Mijatovic
gewichen, und nach 70 Minuten warf LASK-Coach Daxbacher Adi für
Mayrleb in die Schlacht. Rochaden, die aber eher wirkungslos
verpufften.
Und doch kamen die Gäste noch zum glücklichen Ausgleich: Vastic
machte nach einem indirekten Freistoß mit einem wuchtigen Schuss ins
linke Eck das 1:1 ebenso wie seinen 13. Saisontreffer perfekt (84.).
Auf den führenden in der Torschützenliste, Salzburgs Zickler, fehlen
Vastic damit nur noch 2 Tore.





















