Springe zu: Inhalt | Hauptnavigation | Seitenleiste | Fußzeile
  • Zur Kärnten-Ausgabe
  • 26. Oktober 2014 02:10 Uhr | Als Startseite
    Neu registrieren
    Home » Sport » Eishockey » VSV
    Höneckl, ein  Virtuose auf der zweiten Geige Frölunda verdeutlichte den Klassenunterschied Voriger Artikel Aktuelle Artikel: VSV Nächster Artikel Höneckl, ein  Virtuose auf der zweiten Geige Frölunda verdeutlichte den Klassenunterschied
    Zuletzt aktualisiert: 21.01.2013 um 21:18 UhrKommentare

    Das Warten auf ein Umdenken

    Mit eher kleinem Budget spielt der VSV in der Erste Bank Eishockey Liga groß mit. Präsident Gilbert Isep (58) versucht, das zu erklären. Am Dienstag treffen die Adler auf Zagreb.

    Brad Cole jubelt gegen Znaim

    Foto © GEPABrad Cole jubelt gegen Znaim

    Nach der verkorksten letzten Saison, wie groß ist denn die Genugtuung in Villach jetzt?

    Gilbert Isep: Ich würde das gar nicht Genugtuung nennen. Es ist vielmehr eine große Freude. Darüber, dass sich unser eingeschlagener Weg bezahlt gemacht hat. Und darüber, dass man auch mit einem der kleinsten Budgets der Liga sehr wohl gute Arbeit leisten kann.

    Sie meinen mit dem eingeschlagenen Weg aber nicht, dass der VSV letzten Sommer den Laibachern die halbe Mannschaft weggekauft hat?

    Isep (lacht): Nein, ich meine damit primär einen radikalen Schnitt. Dass wir auch auf Namen, wie zum Beispiel einen Roland Kaspitz, keine Rücksicht genommen haben. Es gab auch den klaren Auftrag seitens des Vorstandes, eigene Leute einzubauen. Das ist passiert. Und diese Linie spielt nicht einmal so schlecht.

    Was hat denn nicht gepasst am Villacher Eishockey?

    Isep: Ganz einfach, wir waren die langsamste Mannschaft der Liga. Heute spielen wir Tempo-Eishockey. Und was Laibach angeht: Anfangs ist es ja nur um zwei, drei Spieler gegangen, alles andere hat sich dann eher zufällig ergeben.

    Und wenn Sie von einem der kleinsten Budgets sprechen, von welcher Summe reden wir denn tatsächlich?

    Isep: Zwischen 2,3 und 2,5 Millionen Euro, je nachdem, was wir alles hinein rechnen.

    Auch Graz spielt mit etwa dem gleichen Budget mit Mannschaften mit, die das Doppelte und Dreifache haben. Müsste die Liga nicht langsam umdenken?

    Isep: Tja, schön wär's. Aber ich fürchte, darauf müssen wir noch lange warten.

    Wie viel finanzielles Risiko ist der VSV mit der heurigen Mannschaft eingegangen?

    Isep: Also die heurige Saison ist ausfinanziert. Wir können allerdings auch keine großen Sprünge mehr machen. Das heißt, präventiv werden wir am Kader nichts mehr verändern.

    Wie sehen Sie Michael Grabners Engagement im Nachhinein?

    Isep: Auf allen Linien positiv. Alleine, wie der emotionale Funke auf die Fans übergesprungen ist. Wir haben allerdings auch schon vorher gewusst, dass es hier keine Harmonieprobleme mit der Mannschaft geben wird. Eines ist aber klar: Wenn er nicht Michael Grabner geheißen hätte, hätten wir punkto NHL-Stars sicher nichts gemacht.

    Der Blick in die Glaskugel. Wo sehen Sie den VSV in einem Monat? In zwei Monaten?

    Isep (lacht wieder): In einem Monat, das ist ja nicht wirklich schwer, da spielen wir im Play-off. Und natürlich wollen wir nicht unbedingt gleich im Viertelfinale ausscheiden.

    INTERVIEW: GERALD POTOTSCHNIG

    Verletzungen beim VSV

    Der VSV muss verletzungsbedingt auf Antti Pusa, Marco Pewal und Stefan Bacher verzichten. Kapitän Gerhard Unterluggauer wird nach seinem Muskelfasereinriss im Adduktorenbereich geschont und ist frühestens am Freitag wieder einsatzfähig.

    Mehr VSV

    Mehr aus dem Web

      Eishockey live

      Foto: GEPA

      Ob KAC, Graz 99ers oder VSV, mit unseren Livescores verpassen Sie kein Spiel der Erste Bank Eishockey Liga.

       

      Die besten Eishockey-Fotos

      Eishockey Derby 

      Eishockey Derby

       


      KLEINE.tv

      Graz 99ers besiegen den VSV mit 3:2 n.P.

      Dritter Sieg in Folge für die Graz 99ers: Die Steirer bewiesen auch gege...Bewertet mit 5 Sternen

       

      Eiskalt - der Eishockey-Blog

      Kleine Zeitung-Sportredakteure schreiben große News über kleine Scheiben.



      Seitenübersicht

      Zum Seitenanfang
      Bitte Javascript aktivieren!