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    Zuletzt aktualisiert: 09.08.2012 um 17:11 UhrKommentare

    Haftstrafe für Ex-VSV-Sponsor

    Der aus Pordenone stammende Wirtschaftsexperte Alessandro Pasut soll als Treuhänder das Geld seiner Kunden veruntreut haben. Am Donnerstag wurde er deshalb zu einem jahr Haft verurteilt. Das Urteil ist nicht rechtskräftig.

    Alessandro Pasut wurde zu einem Jahr haft und zwei Jahren bedingter Freiheitsstrafe verurteilt

    Foto © ZoreAlessandro Pasut wurde zu einem Jahr haft und zwei Jahren bedingter Freiheitsstrafe verurteilt

    Vor sechs Jahren trumpfte Alessandro Pasut noch als Hauptsponsor des Villacher Eishockeyklubs VSV auf. Woher das Geld kam, darüber kann man jetzt nur spekulieren.

    Wegen seiner zwischen 2004 und 2006 getätigten Geldgeschäfte wurde Alessandro Pasut (62) am Donnerstag am Klagenfurter Landesgericht zu einem Jahr Haft und zwei weiteren Jahren bedingter Freiheitsstrafe verurteilt. Der aus Pordenone stammende Wirtschaftsexperte soll als Treuhänder das Geld seiner Kunden veruntreut haben. "Über die Virgin Islands und Ungarn bot Pasut die Verwandlung von Schwarzgeld an", sagte Staatsanwältin Antoinette Tröster in ihrem Plädoyer.

    Der Gesamtschaden soll drei Millionen Euro betragen. Rund 800.000 Euro verlor eine Kärntner Bank, so kam es zur Anzeige. Auch sechs Fisch-Unternehmer aus Italien haben den Verlust von 1,5 Millionen angezeigt. "Es ist selten, dass Betrug bei Schwarzgeld angezeigt wird", sagt Wirtschaftsprüfer Hans Neuner, der für das Gericht Pasuts Geschäftsgebaren prüfte. Laut Urteil müssen Pasut und seine mitangeklagte Sekretärin die 1,5 Millionen Euro gemeinsam zurückzahlen.

    Die Schöffen verurteilten die Tarvisianerin, die im Gegensatz zu Pasut perfekt Deutsch spricht, zu zwei Jahren Freiheitsstrafe auf Bewährung.

    Die Angeklagten schoben sich die Schuld in die Schuhe. Pasut beteuerte, die Sekretärin habe seine Unterschriften gefälscht. Sie wiederum, die Geld-Transaktionen auf sein Geheiß erledigt zu haben, ohne zu wissen, dass Geld veruntreut würde.

    Nach eineinhalb Jahren Verhandlungszeit endete der Prozess mit vorerst noch nicht rechtskräftigen Urteilen. Staatsanwältin Tröster, aber auch die Pasut-Verteidiger Hannes Arneitz und Paul Wachschütz meldeten Nichtigkeitsbeschwerde und Berufung an. Pasut ist laut Arneitz seit 2006 wieder funktionstüchtig im Geschäft. ?Er ist ein steuerrechtlicher Grenzgänger. Aber er nimmt seinen Kunden kein Geld weg“, so Arneitz, der einen Freispruch will.

    STEPHAN SCHILD

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