Beim VSV geht's auch um Stewarts Kopf
Der VSV kämpft in den nächsten Tagen gegen das vorzeitige Saisonende. Auch für Adler-Trainer Mike Stewart steht viel auf dem Spiel. Ein Scheitern wäre sein Aus als Coach in Villach.

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Auf den VSV warten die Tage der Wahrheit. In den Partien in Wien (Freitag) und Znaim (Sonntag) sowie im Heimspiel gegen Graz (Dienstag) geht es um Sein oder Nichtsein - also um den Play-off-Einzug. Und somit auch um die Zukunft von Trainer Mike Stewart. Ein vorzeitiges Aus würde für ihn Ebensolches auf der Betreuerbank bedeuten. In seinem Drei-Jahres-Vertrag gibt es von Vereinsseite nämlich eine Ausstiegs-Klausel, sollte das Viertelfinale tatsächlich ohne Villach laufen.
Aber an dieses "Horrorszenario" will im blau-weißen Lager keiner denken. Stewart selbst wischt Spekulationen um seine Person vom Tisch: "Es geht nur darum, dass mein Team in diesen entscheidenden Spielen fokussiert ist, locker bleibt und bereit ist, zu kämpfen. Wir sind gut vorbereitet." VSV-Obmann Giuseppe Mion: "Mike coacht gut und lebt Eishockey. Das erste Trainerjahr ist aber für niemanden einfach. Das Trainerleben ist beinhart, am Ende zählen nur Siege und Niederlagen." Nachsatz: "Aber darum geht es jetzt nicht, diese Diskussionen erhöhen nur den Druck. Die Anspannung ist auch so nicht zu überbieten. In der Qualifikationsrunde kann jeder jeden schlagen, das macht die Sache so schwierig."
Auf Biegen und Brechen
Mion erwartet bis zum Ende der Zwischenrunde einen Kampf auf Biegen und Brechen. In die Vorbereitung für die "Endspiele" will sich Mion nicht einmischen. "Die Trainer wissen, was zu tun ist. Wichtig ist nur, dass das Team die Vorgaben auch umsetzt."
Dann sollte es auch mit dem Play-off-Einzug klappen. "Das wäre wichtig für die Stimmung im Verein und für die Fans", betont Mion. Finanziell wäre das Viertelfinale ein Nullsummenspiel. Erst ab dem Halbfinale würde wieder Bares in die Vereinskasse fließen.

















