VSV startete mit 3:0 über Linz in Viertelfinal-Play-off
Angstgegner? Von wegen. Auch mit "nur" 3:0 kann man wen an die Wand spielen. VSV legt gegen Linz zum Play-off-Start vor.

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Josh Langfeld dürften sie brühwarm und in allen Einzelheiten erzählt haben, wie der VSV in den letzten beiden Jahren gegen Linz aus dem Viertelfinale geholpert und gestolpert ist.
Denn Langfeld kam wie aufgezogen aufs Eis. Schon beim Aufwärmen drosch er im Stakkato aufs Tor. Und als die TV-Übertragung den Spielbeginn ein paar Minuten hinaus zögerte, zipperte und zappelte Langfeld wie ein kleines Kind.
Dann allerdings liefen zuerst die Linzer wie aufgezogen los. Sie dominierten zehn Minuten, schnürten den VSV mit hohem Tempo ein und hatten durch Torjäger Justin Keller (8.) auch die erste dicke Chance.
Aber nicht mit Villach. Und schon gar nicht mit Josh Langfeld. Im genau richtigen Moment und auf den Millimeter genau schoss der 33-jährige US-Hühne den VSV erstmals im heurigen Play-off in Front: Auf der linken Seite an der Scheibe, schaute er zwei, drei Mal auf, täuschte einen Pass an, um aus spitzestem Winkel selbst ins kurze Eck Maß zu nehmen - 1:0.
Tor Nummer zwei (Benjamin Petrik, Rückhand) war dann fast zeitgleich mit der ersten Sirene das Signal zu einem Villacher Feuerwerk. Wie auf einer schiefen Ebene rannte der VSV auf das Tor von Westlund. Nur noch phasenweise kam Linz aus dem Drittel. Jeder Ansatz des Aufbäumens scheiterte. "Geglückt" ist lediglich der Check von McKenzie gegen Kristler, Seiten- und Kreuzband des Villach-Youngsters sind ab. Raffl (57.) setzte den Schlusspunkt. Und Linz zahlte doppelt und dreifach: Für Ward (Schulter) McKenzie (Hand), Mayr (Oberschenkel) & Baumgartner (Lunge) droht das Play-off bereits zu Ende zu sein.
Features
Ergebnis:
EC VSV - Black Wings Linz 3:0 (2:0,0:0,1:0)
Villach, Stadthalle, 4.000, SR Dremelj
Tore: Langfeld (11.), Petrik (20.), M. Raffl (58.)
Strafminuten: 12 bzw. 14


















