Wer macht wen zur Schießbude?
Sechs Mal in Folge verlor Laibach, vier Mal der VSV. Zumindest eine Serie endet am Sonntag im Duell der zuletzt Sieglosen.

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Was ist da los? Das fragen sich die VSV-Fans zu Recht. Denn nach dem fulminanten Einstieg des VSV in das neue Jahr mit 13 Punkten aus sieben Spielen sind Kapitän Jonathan Ferland und seine Teamkollegen jetzt mit vier Niederlagen in Serie in ein (Zwischen-)Tief geschlittert.
Fiel die Niederlage zu Hause gegen Salzburg mit 4:5 noch knapp aus - zudem verloren die Adler äußerst unglücklich - gibt es bei den Leermeldungen gegen Linz, Wien und zuletzt Zagreb nichts zu beschönigen.
50 Schüsse, zwei Treffer
Augenfällig ist vor allem, dass dabei in 180 Minuten nur mehr drei Tore erzielt wurden. So hat der VSV gegen Zagreb bei 50 Schüssen auf das Tor von Robert Kristan nur zwei Mal getroffen, während die Gastgeber bei 31 Torschüssen sieben Treffer verzeichnete. So sieht es auch Giuseppe Mion. "Hinten bekommen wir dumme Tore, vorne fehlt die Effizienz. Die Linien harmonieren momentan überhaupt nicht", meint Mion. "Schuld sind wir ganz allein. Wir müssen uns jetzt am Riemen reißen, enger zusammenrücken", lautet sein Auftrag an die Mannschaft. Mit Olimpija Laibach gastiert das schwächste Auswärtsteam in der Villacher Stadthalle. Ganze elf Punkte sind den Slowenen erst in der Fremde geglückt.
Zwei Punkte davon allerdings in Villach - im November gelang den Slowenen ein 6:4-Sieg. Aktuell läuft das Team von Coach Hannu Järvenpää aber schon sechs Spiele lang einem Sieg nach.
"Wir stehen unter Zugzwang, keine Frage. Egal wer jetzt kommt, es muss wieder gewonnen werden", verlangt Trainer Johan Strömwall. Im Tor der blau-weißen Adler wird Gert Prohaska - den in Zagreb auch nicht ganz fehlerlosen Bernhard Starkbaum - ersetzten. Mitchell brummt das letzte Spiel seiner Sperre nach dem Salzburg-Match ab. Ansonsten ist der VSV am Sonntag komplett.













