"Das Selbstvertrauen fehlt"
In Villach wird Kritik an den Legionären laut. Am Sonntag warten die Capitals.

Foto © GEPAJonathan Ferland
Gegen Laibach patzten den VSV-Verteidiger wie blutige Amateure, vorne lassen die Legionäre Damon, Ryan, Razingar als Knipser aus. Wenn der "kleine" Martinz, die Petrik-Brüder, Roli Kaspitz, Kristler oder Unterluggauer das komplette Adler-Spiel alleine "tragen", sagt schon alles über die enttäuschende Form der Villacher "Imports". Die Fans, die vor drei, vier Wochen ihren Lieblingen noch zujubelten, murren bereits. "Es fehlt an Selbstvertrauen", meint Trainer Johan Strömwall. "Was vor einem Monat noch ganz automatisch ging, bereitet jetzt auf einmal unverständlicher Weise Probleme."
Der EC Rekord Fenster VSV hat sich mit Niederlagen angefreundet, vier der letzten fünf Partien gingen verloren. Und Besserung ist kaum in Sicht. Am Sonntag in Wien wartet ein Übergegner, die Capitals (wieder mit dem erkrankten Ex-Villacher Pinter) sind in Topform. Die Wiener sind neun Spiele in ihrer Schultz-Halle ungeschlagen, haben in ihren bisherigen Heimpartien 54 Tore (Liga-Bestmarke) erzielt und feierten zuletzt ein beachtliches 7:0 in Jesenice. Am Sonntag kommen noch Benoit Gratton und Dan Björnlie retour.
"Nur wenn wir in der Defensive aggressiv spielen, haben wir eine Chance", weiß auch Strömwall, dem Kapitän Jonathan Ferland nach seiner Darmgrippe wieder zur Verfügung steht, das VSV-Tor hütet Gert Prohaska.













