Drei Matchbälle gegen die Villacher Adler
Der VSV steht am Dienstag im fünften Viertelfinale in Linz mit dem Rücken zur Wand. Ein Sieg muss her, um im Rennen um ein Halbfinalticket zu bleiben.

Foto © GEPANico Toff
Zum Siegen verdammt! Die Villacher stehen mit dem Rücken zur Wand, Linz hat sich schon am Dienstag den ersten von drei Matchbällen aufgelegt. "Nichts ist unmöglich", klammert sich Trainer Johan Strömwall an die allerletzte VSV-Hoffnung. Der blau-weiße Trainer hofft nach wie vor, dass er und seine Cracks ab Mittwoch nicht in die Ferien müssen. Vorsorglich wurde auch der Teambus noch für Sonntag bestellt.
Hoffen auf gehemmte Linzer
In der "Keine Sorgen"-Arena, wie das Linzer Eisoval offiziell heißt, werden die Adler am Dienstag viel Kopfweh bekommen. Nicht viel spricht für den entmutigten VSV, der trotz toller Leistung am Sonntag als unglücklicher 3:4-Verlierer vom Eis gestapft war. Nico Toff schöpft aus der alten Play-off-Weisheit, dass der vierte und entscheidende Sieg stets der schwerste sei, neuen Mut: "Vielleicht hemmt das die Linzer", so Toff. Die Oberösterreicher hingegen wollen mit Heimsieg Nummer 20 den Semifinal-Einzug fixieren.
Erfreulich wenigstens, dass Wettanbieter "bet-at-home" andeutete, den Sponsorvertrag beim VSV zu verlängern. Claus Retschitzegger kam direkt von abgeschlossenen Verhandlungen mit Sparta Prag (Tschechien) und Kosice (Slowakei) zum Villacher Play-off-Krimi und gab dort grundsätzlich einmal sein "grünes Licht".













