Strömwalls nächtliche Video-Analyse zum VSV
Jonathan Ferland will in Villach bleiben. Auch "Oldie" Kromp plant noch eine weitere Saison. Am Dienstag muss Linz "fallen".

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Einen Rückschlag erlitten? Durchaus. Den Mut verloren? Keineswegs. Auch wenn die VSV-Cracks im ersten Viertelfinal-Match gegen Linz eine 2:0-Führung verschenkten und letztlich mit hängenden Köpfen sowie einer 2:3-Niederlage die Heimreise antreten mussten, lebt der Traum vom Halbfinale. Heute planen die Adler die Retourkutsche. "Wir wollen den Gleichstand in der Serie", betont Villachs Trainer Johan Strömwall.
Kurz vor zwei Uhr morgens kletterte der VSV Montag früh aus dem Bus. Der 46-jährige Schwedencoach hockte sich noch vor den Bildschirm, schnitt eine Video-Analyse zusammen. "Wir waren lange Zeit gut unterwegs, leider haben uns Unkonzentriertheiten den Sieg gekostet. Trotz der vergebenen Chance in Linz: An unserer Ausgangsposition hat sich nicht viel geändert. Wir müssen unsere drei Heimspiele gewinnen und eine von drei weiteren Möglichkeiten in Oberösterreich nützen." Strömwall ergänzt: "Das ist eine schwere, aber durchaus lösbare Aufgabe."
Ähnlich sieht es auch Wolfgang Kromp. Der Villacher Dauerbrenner, der im September 40 wird, hat das verlorene Sonntags-Match bereits abgehakt. "Jammern hilft uns nicht weiter, wir müssen es heute besser machen als in den letzten 30 Minuten in Linz." Kromp (über 900 Erstliga-Spiele) denkt bereits an seine 23. VSV-Saison. "Wenn ich so fit bleibe, hänge ich noch ein Spieljahr an." Die Entscheidung fällt nach dem Play-off.
Ferland will bleiben
Auch Jonathan Ferland liebäugelt mit einer Vertragsverlängerung, ist auch schon mit Manager Mion zusammengesessen. "Wir haben vereinbart, dass wir nach der Meisterschaft über alles reden. Von mir aus geht es nur mehr um Formalitäten." Der 27-jährige Kanadier will sich im Moment nicht mit Transfergesprächen beschäftigen. "Wir müssen uns aufs Play-off konzentrieren, alles andere hat Zeit." Fixe firmierte Verträge haben nur Keeper Gerhard Prohaska, Gerhard Unterluggauer und Jungstar Andreas Kristler, der nach einigen Durchhängern derzeit wieder kräftig aufgeigt.
Der VSV muss heute erneut auf Verteidiger Fortin verzichten, im Tor steht Gert Prohaska. Michael Raffl, mit 25 Toren bester Torschütze, hofft wieder auf mehr Schussglück. Der Jungadler hat seinen letzten Treffer am 17. Jänner beim 5:2 gegen die Capitals erzielt.













