Der Neue bleibt auf dem Boden
Jean-Francois Fortin feiert erst am Dienstag sein VSV-Debüt. Wahlberg fehlt auch gegen die Ungarn.

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Er schaut irgendwie aus wie ein sportiver Highschool-Student. Dabei ist Jean Francois Fortin 30 und Eishockey-Profi (u. a. 71 NHL-Partien). Und totaler Realist, kein Schaumschläger. "Wer von mir zwei Verteidiger-Tore pro Match erwartet, wird enttäuscht sein. Ich bin kein Wunderwuzzi", so Villachs Neuerwerbung nach seiner Ankunft. "Sollte man aber nach einem verlässlichen und harten Abwehrspieler, der auch offensiv einiges bringt, gesucht haben - diese Rechnung wird aufgehen".
Der Franko-Kanadier will bis zur VSV-Premiere am Dienstag gegen Jesenice Sonderschichten einlegen, einen Trainingsrückstand aufholen. "Ich hatte vor neun Monaten das letztes Match, kämpfte lange mit Leistenproblemen, hatte totales Trainingsverbot", erzählte die neue VSV-Nummer 58. Deshalb musste er im Mai auch ein Krefeld-Angebot ablehnen. "Ich wusste nicht, wann ich wieder fit bin". Fortin hat vor zwei Jahren mit Ex-Legionär Sandrock in Wolfsburg verteidigt, gegen Jo Ferland schon als Junger in der Junior Mayor League gespielt. Gestern bezog er die Holst-Wohnung in der Gerbergasse, Freundin Marie-Eve kommt zu Weihnachten. Von Österreich kennt er bislang nur Wien, hat zwei Sommer beim slovakischen Köln-Stürmer Ivan Ciernik in Pressburg verbracht. "Da sind wir oft nach Wien shoppen gefahren."
Am Freitag wird Fortin auf der Tribüne sitzen, gegen Szekesfehervar ist auch Günter Lanzinger fraglich, Wahlberg muss weiter pausieren.













