Schluss mit dem Hexenschuss
Wahlberg bekommt eine Spezialtherapie, soll gegen Zagreb wieder fit sein.

Foto © GEPAJohan Strömwall
Wie Balsam auf einer offenen Wunde war Villachs knappes, aber hochverdientes 4:3 in Jesenice. "Ich freue mich fürs Team", strahlte Johan Strömwall. "Weil diese beiden Punkte fürs Selbstvertrauen enorm wichtig waren". Der VSV-Coach begründete: "Wir haben zuvor vier Mal verloren, ohne dass wir wirklich schlecht gespielt haben. Die Mannschaft hat toll gekämpft, dennoch gab es keine Punkte. Das hat einige schon zweifeln lassen." Auch das "Problem Wahlberg" soll bald gelöst sein. Den VSV-Schwede plagt ein latenter Hexenschuss, musste in Slowenien vorzeitig in die Kabine. "Er hat diese Beschwerden schon einmal gehabt, kann dann seine Schulter kaum bewegen. Er bekommt ab sofort eine Spezialtherapie", verordnete Teamarzt Mischa Dorfer. Am Sonntag gegen Zagreb sollte Wahlberg wieder dabei sein, auch Nico Toff kommt zurück, im Tor steht Gert Prohaska.
Wegen Unterluggauers längerfristigem Ausfall kommt auf jeden Fall Verstärkung für die Defensive. Strömwall hat bereits mit mehreren Freunden in seiner schwedischen Heimat telefoniert. "Leider gibt es derzeit keinen geeigneten Verteidiger", erzählt Strömwall, der derzeit mit zwei kanadischen und einem tschechischen Abwehrspieler verhandelt. "Diese Burschen stehen in der engeren Auswahl, es gibt aber noch einiges zu prüfen."













