Villacher Adler siegen glücklich im Duell der Doppelschläge
Gleich vier Mal wechselte beim Duell des Ersten gegen den Letzten die Führung. Niki Petrik wurde beim 5:3-Erfolg gegen Jesenice zum Matchwinner.

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Lange mussten die VSV-Anhänger am Dienstag um zwei Punkte für die blau-weißen Adler zittern. Die Villacher gingen es langsam an, fast so als würden sie dem Sitzstreik folgen, den der Fanklub "Absolut" zu Spielbeginn ausgerufen hatte. Der Grund: ein Fahnen- und Megaphon-Verbot.
Demgemäß gaben die Gäste das Tempo an und gingen auch in Führung: Rok Ticar (5.) sorgte dafür, dass Bernhard Starkbaum im Tor der Villacher erstmals hinter sich greifen musste.
Eiskalte Dusche
Es wirkte wie ein Weckruf auf den VSV, der augenscheinlich aufwachte. Wolfgang Kromp (8./PP) und Kiel McLeod (12.) mit seinem bereits neunten Saisontreffer drehten das Spiel binnen knapp vier Minuten. Jesenice wirkte zu diesem Zeitpunkt überrumpelt, aber noch nicht besiegt. Der beste Beweis: Die eiskalte Dusche, die für die anschließend völlig passiven Adler im zweiten Abschnitt folgte.
Exakt fünf Minuten benötigten Ales Remar (33.) und Andrej Markov (38.), um wieder Jesenice in Front zu bringen. Dann war es allerdings an den Villachern, den Abend der Doppelschläge erfolgreich seinem Höhepunkt zuzuführen: Exakt 63 Sekunden (!) vergingen zwischen den Treffern von Jonathan Ferland und Niki Petrik (47., 48.), die den VSV auf die Siegerstraße lenkten. Der Widerstand der Slowenen war damit gebrochen. Christian Ban (56.) setzte wiederum nach Pass von Niki Petrik den Schlussstrich unter einen unterhaltsamen Eishockeyabend.
Features
Fakten
EC VSV - HK Acroni Jesenice 5:3 (2:1,0:2,3:0)
Villacher Stadthalle,
3.300, SR Falkner
Tore: Kromp (8./PP), McLeod (12.), Ferland (47.), Petrik (48.), Ban (56.) bzw. Ticar (5./PP), Remar (33.), Makrow (38.)
Strafminuten: 16 bzw. 10














