Daniel Nageler blüht bei den Vienna Capitals richtig auf
Ex-Adler Dany Nageler "nagelte" Vienna aus dem Tief. Heute trifft der 23-Jährige erstmals auf seinen Stammklub.

Foto © GEPADaniel Nageler
Bis 20 stürmte Daniel Nageler für den VSV, wechselte dann für drei Saisonen nach Zell. Im Sommer wollte der geborene St. Veiter zurück in die Draustadt. Zu spät! Alle Positionen waren bereits besetzt. Nageler heuerte bei den Capitals an, machte im "Try out" eine hervorragende Figur. "Wir waren von der Schnelligkeit des jungen Mannes beeindruckt", erinnerte sich Martin Platzer. Der Vienna-Vizepräsident bot Nageler höchstpersönlich einen Vertrag bot. Und strahlt jetzt. Der Ex-Adler hämmerte die Wiener zuletzt aus dem hartnäckigen Tief, erzielte bei der Capitals-Aufholjagd gegen Salzburg die beiden Anschlusstore zum 2:4 und 3:4, war auch in Jesenice beim 5:3 der Wiener als Torschütze erfolgreich. Nageler ist kein Solist, braucht starke Nebenleute. Platzer: "Er profitiert natülich, dass er mit den Rodman-Brüder in einem Sturm spielen kann."
Stewart rein, Elick raus
Heute in der Schultzhalle trifft Nageler erstmals auf seine früheren Teamkollegen. Tabellenführer VSV hat schon zwei Jahre nicht mehr in der Bundeshauptstadt gewonnen. Wien-Coach Kevin Gaudet sieht die Villacher sogar als leichte Favoriten, glaubt aber das richtige Konzept gefunden zu haben, um den Draustädtern ihre ersten Punkte in dieser Saison abzunehmen. "Wenn unsere Strafbanktüre zubleibt, gewinnen wir. Villach hat ein enorm starkes Powerplay."
Beim VSV bestreitet Kapitän Mike Stewart nach seinen Rippenbrüchen heuer das erste Punktespiel, dafür fällt Mickey Elick aus. Der Villacher Verteidiger brach sich gegen Linz den kleinen Finger, muss zwei Wochen pausieren. Villach hofft auf den ersten Sieg in Wien seit dem 13. Dezember 2007 (4:1).













