Ein ruhiges Silvester für den KAC
Das Debüt von Trainer Christer Olsson ist geglückt. Schon am Neujahrstag treffen die Rotjacken vor eigenem Publikum auf Laibach.

Foto © GEPANeo-Trainer Christer Olsson gibt die Richtung beim KAC vor
Am Silvestertag war Neo-Headcoach Christer Olsson schon um 9 Uhr in der Halle, bereitete das Mannschaftstraining vor. Erleichtert zeigte sich der Schwede über den wichtigen 3:1-Sieg über Znaim. "Man braucht ja nur einen Blick auf die Tabelle zu werfen, dann weiß man, wie eng es in der Liga zugeht. Jedes Spiel ist eine Herausforderung."
Der Schlüssel zum Erfolg gegen die Tschechen hatte für Olsson mehrere Faktoren. "Swette hat uns im Spiel gehalten. Die Burschen sind im dritten Drittel noch enger zusammengerückt und Siklenka ist gegen NHL-Spieler Bickel bei mehreren Duellen keinen Zentimeter zurückgewichen. Mike hat demonstriert, dass wir bereit sind."
Bereit müssen die Athletiker auch am Neujahrstag sein, wenn es im Heimspiel gegen Laibach geht. Die Slowenen haben einen guten Lauf, konnten aus den letzten sechs Spielen elf Punkte erobern. Speziell auswärts präsentieren sich unsere südlichen Nachbarn besonders stark, konnten zehn Siege auf fremdem Eis in der bisherigen Saison einfahren. In den bisherigen zwei Begegnungen gegen Laibach hat der KAC die Oberhand behalten, will am Neujahrstag diesen Trend fortsetzen.
Selbstvertrauen steigern
Zwar strotzen die Athletiker noch nicht vor Selbstvertrauen, aber Olsson versucht alles, um das Selbstwertgefühl jedes einzelnen seiner Mannen zu steigern. "Ich spreche viel mit den Spielern, gebe ihnen ein Feedback über ihre Leistungen. Was sie gut machen, wo sie sich verbessern können." Bei den Linien wird der 42-Jährige keine großen Veränderungen vornehmen. Fix ist, dass Sam Gagner, der am Montag mit dem Team Kanada das Finalspiel beim Spengler Cup gegen Davos deutlich gewann, am Dienstag mit von der Partie sein wird.
Der Held des Spieles gegen Znaim war Tormann René Swette, der am Dienstag von Andy Chiodo vertreten wird. "Eine Pause schadet nicht", sagt der 24-Jährige. Den Silvesterabend verbrachte der Vorarlberger mit einigen Teamkollegen äußerst gemächlich, bald nach Mitternacht ging es ab ins Bett.














