Lebler stürzte KAC in ein Fiasko
Mit einer 2:8-Niederlage mussten die Rotjacken die Heimreise aus Linz antreten. Brian Lebler war mit vier Treffern Mann des Abends.

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Mit vielen guten Vorsätzen sind die Mannen um KAC-Coach Christian Weber die Reise nach Linz angetreten. Von taktischer Disziplin und eiskalter Chancenauswertung war die Rede.
Der Plan, den ersten Treffer an diesem Abend zu erzielen, ging zumindest aus Rotjacken-Sicht nicht auf. Im Gegenteil. Bereits nach 20 Sekunden musste KAC-Goalie René Swette erstmals hinter sich greifen. Brian Lebler fälschte einen Murphy-Schuss entscheidend ab. Es war der Auftakt eines wahren Trefferreigens der Linzer. Der KAC-Schlussmann konnte einem im Verlauf des weiteren Abends richtig leidtun. Bereits nach dem ersten Drittel leuchtete ein 1:3-Rückstand des KAC von der Anzeigetafel. Anders als die Salzburger im Mittwoch-Spiel ließ der amtierende Meister kein Comeback der Rotjacken zu.
Denn kurz nach der ersten Drittelpause war es abermals Brian Lebler, der die Scheibe im KAC-Kasten versenkte. Die Klagenfurter rackerten trotzdem, steckten nicht auf. Sie waren kurzzeitig sogar die tonangebende Mannschaft. Doells Treffer schien den Rotjacken nochmals Leben einzuhauchen. Danach ging es jedoch Schlag auf Schlag. Die Linzer stellten sich in der Defensive kompakt auf und ließen die Rot-Weißen anrennen. Im Gegenzug zerlegten sie die KAC-Defensive binnen sechs Minuten. Neben mehreren 2:1-Kontermöglichkeiten der Linzer wurden eklatante Zuordnungsfehler in der Verteidigung der Rotjacken augenscheinlich. Brian Lebler wurde vor seinem dritten Treffer sträflich vernachlässigt. Spätestens zu diesem Zeitpunkt war der letzte Funken Optimismus auf der KAC-Bank verschwunden.
Das Schlussdrittel ähnelte einem Mittelfeldgeplänkel. Wobei einer torhungrig blieb. Brian Lebler besiegelte das KAC-Fiasko und beendete mit seinem vierten Treffer den Ausflug nach Linz.
Features
35. Runde
Black Wings Linz - KAC 8:2 (3:1,4:1,1:0).
Linz, Eissporthalle Linz, 3800, SR Fussi/Jelinek.
Tore:
Lebler (1., 21./PP, 34., 50./PP), Macdonald (9.), Engelhardt (15., 28.), Leahy (32.) bzw. Lundmark (15.), Doell (26.).
Strafminuten:
8 plus 10 Murphy bzw. 10.














