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Zuletzt aktualisiert: 12.10.2012 um 23:25 UhrKommentare

Grabner mit Kantersieg gegen Nödl

Der VSV überrollte Innsbruck und Nödl mit 5:1. Nach 17 Minuten war das Spiel entschieden. Der KAC holte im Schlussabschnitt einen Zwei-Tore-Rückstand auf. Scofield behielt Nerven und fixierte den Sieg.

Foto © GEPA

Bei Innsbruck schlug der blaue Blitz ein

Mit einigem Respekt reiste der VSV zum Duell mit Innsbruck. Immerhin feierten die Tiroler zuletzt gegen die Graz 99ers und Thomas Vanek den ersten Saisonsieg. Doch die Villacher ließen sich nicht irritieren, blieben konzentriert und feierten den achten Sieg in Serie.

Den wichtigsten Teil des Arbeitstages erledigte der Tabellenführer per Blitzüberfall. Bereits nach etwas mehr als 17 Minuten leuchtete eine 4:0-Führung der "Adler" von der Anzeigetafel. Vor allem in Überzahl war Villach 100-prozentig bei der Sache. Aus den ersten drei Powerplays resultierten ebenso viele Tore (Hughes, Pretnar und Damon). Zwischendurch bejubelte Justin Taylor das 3:0.

Auch Innsbrucks NHL-Leiharbeiter Andreas Nödl hatte man stets im Griff. Bei dessen einziger Chance war VSV-Goalie Thomas Höneckl im Bild, der zum zweiten Mal in dieser Saison von Beginn an, zwischen den Pfosten stand. Beim einzigen Treffer der Tiroler durch Lemieux kurz vor Ende des Startdrittels war der solide Höneckl schuldlos.

Für die Galerie

Nach Wiederbeginn spielten die Villacher für die Galerie, ließen Puck und Gegner laufen - allein der Nachdruck fehlte. Außer bei Michael Grabner. Er traf auch im zweiten Spiel für Blau-Weiß. Kurz zuvor war der NHL-Star noch an der Stange gescheitert. Überhaupt stellte Grabner mit seiner Schnelligkeit die Verteidigung des Gegners immer wieder vor Probleme. Im Schlussdrittel gab es das gleiche Bild. Villach spielte, die Tiroler kamen über die Rolle des staunenden Zuschauers kaum hinaus. Mann des Abends war Damon mit einem Tor und drei Assists.

Jetzt träumt ganz Eishockey-Villach vom Derby-Sieg gegen den KAC am Sonntag. Zum ersten Mal seit geraumer Zeit liegt die Favoritenrolle im Duell der "Erzrivalen" beim VSV.

KAC drehte "verlorenes" Spiel

Von der Papierform her reisten die Klagenfurter als Favorit nach Vorarlberg. Die Dornbirner wehrten sich allerdings vehement gegen die Sturmläufe des Rekordmeisters und behielten sogar phasenweise die Oberhand. Den besseren Start erwischte dennoch der KAC.

Bereits bei der ersten nummerischen Überlegenheit setzte Martin Schumnig Verteidiger-Kollegen Thomas Hundertpfund in Szene. Dieser musste nur noch den Schläger hinhalten (2.). Ex-KAC-Goalie Hannes Enzenhofer war zum ersten Mal an diesem Abend geschlagen. In dieser Tonart ging es weiter und David Schuller nahm ein Geschenk der Dornbirn-Defensive dankend an und stocherte den Puck zum 2:0 ins Tor (9.). Danach flaute der KAC-Ansturm etwas ab. Die Vorarlberger fanden ins Spiel und einige gute Chancen zum Anschlusstreffer vor. Bei KAC-Goalie Andy Chiodo war jedoch Endstation.

Im zweiten Abschnitt wendete sich das Blatt. Nach einer Spieldauerdisziplinarstrafe gegen Patrick Harand zeigte Dornbirn maximale Powerplay-Effizienz. Michael Henrich sorgte mit einem Doppelpack für den Ausgleich (26. & 29.). Nach dem 3:2-Führungstreffer von Andrew Kozek drohte die Partie endgültig zugunsten der Vorarlberger zu kippen. Die rot-weiße Antwort hatte David Schuller parat. Enzenhofer hatte bei seinem verdeckten Schuss keine Chance.


EBEL, Runde 11

  • 99ers - Linz 3:4 n.P. (1:1,1:1,1:1,0:0/0:1)
  • Dornbirner - KAC 5:6 n.P. (0:2,3:1,2:2;0:0/0:1)
  • Innsbruck - VSV 1:5 (1:4,0:1,0:0)
  • Zagreb - Znaim 2:1 (0:0,2:0,0:1)
  • Capitals - Salzburg 5:2 (3:0,1:0,1:2)
  • Laibach - Fehervar 4:2 (2:0,2:0,0:2)

Fakten zum VSV-Spiel

HC Innsbruck - Villacher SV 1:5 (1:4,0:1,0:0).
Innsbruck, 2.800, SR Berneker.

Tore:
Lemieux (20.) bzw. Hughes (4./PP), Pretnar (14. PP), Taylor (15.), Damon (18. PP), Grabner (29.).

Strafminuten:
12 bzw. 16

Fakten zum KAC-Spiel

Dornbirner EC - KAC 5:6 n.P. (0:2,3:1,2:2;0:0/0:1).
Messestadion Dornbirn, 3.104 Zuschauer, SR Fajdiga.

Tore:
Henrich (26./PP, 29./PP), Kozek (31./PP, 42./PP2, 44.) bzw. Hundertpfund (2./PP), Schuller (9., 36./PP), Geier (56.), Lundmark (57.), Scofield (Penalty).

Strafminuten:
18 bzw. 25 plus Spieldauer gegen Harand

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