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    Meisterpokale sind oft sehr zerbrechlich Österreich unterliegt Dänemark Voriger Artikel Aktuelle Artikel: KAC Nächster Artikel Meisterpokale sind oft sehr zerbrechlich Österreich unterliegt Dänemark
    Zuletzt aktualisiert: 01.04.2012 um 22:51 UhrKommentare

    Linz krönt sich zum Meister

    Mit einem 3:1-Heimsieg über den KAC konnten die Black Wings Linz ihren zweiten Meistertitel in der Eishockey-Liga nach 2003 fixieren. Die Klagenfurter Rotjacken müssen damit weiter auf den 30. Titel warten. Ein Empty-Net-Tor in der vorletzten Sekunde besiegelte den Endstand.

    Linz (hier Franklin Mac-Donald) mit dem Pokal für den österreichischen Eishockey-Meister

    Foto © GEPALinz (hier Franklin Mac-Donald) mit dem Pokal für den österreichischen Eishockey-Meister

    Um 20.20 Uhr war es so weit: Philipp Lukas stemmte den Meisterpokal unter der Melodie von "We Are The Champions" in die Höhe. Die kleine Donaupark-Halle in der Stahlstadt tobte. Linz krönte sich nach 2003 zum zweiten Mal zum österreichischen Meister.

    Hängende Köpfe dagegen auf der anderen Seite beim KAC. Einige Akteure kämpften mit den Tränen. So wie Kapitän Christoph Brandner, für den eine lange und erfolgreiche Karriere am Sonntag zu Ende ging. Doch die Klagenfurter konnten erhobenen Hauptes vom Eis gehen. Genieren brauchte sich für seine Leistung wahrlich niemand.

    Nervenschlacht

    3650 Fans, darunter auch 400 KAC-Fans, sorgten für eine tolle Atmosphäre. Und sie registrierten bis zum Schluss eine Nervenschlacht auf Biegen und Brechen, wo die Klagenfurter alles unternahmen, um ihre Titelchancen am Leben zu halten und das Unmögliche noch möglich zu machen. Doch Linz war an diesem Abend einfach die Mannschaft, die sich weniger Fehler leistete und durch eine starke Defensivleistung nicht viel zuließ. Zu Beginn war beiden Teams die Nervosität ins Gesicht geschrieben. Zu viel Stand auf dem Spiel. Allmählich übernahmen die Hausherren dann das Kommando. Nach sechs Minuten stand es nach Torschüssen 6:1 für Linz. Chiodo verhinderte mehrmals einen frühen Rückstand.

    Im zweiten Abschnitt konnte sich zunächst der KAC-Goalie nach einem Solo von Leahy erneut mit einer großartigen Reaktion auszeichnen. Doch in der 24. Minute musste er erstmals hinter sich greifen. Nach einem Wechselfehler des KAC in Unterzahl schob Ouellette nach einer 4-gegen-1-Situation eiskalt über Chiodo ins Tor. Ein Tor, unnötig wie ein Kropf.

    Fünf Minuten später kam es noch dicker für die Klagenfurter. Schuller rutschte im Angriffsdrittel aus, Linz schaltete schnell um, Keller traf in einer 2- gegen-1-Situation zum 2:0. Für den KAC schien alles vorbei. Doch knapp vor Ende des zweiten Abschnitts keimte durch Kirisits wieder Hoffnung auf. Sein Handgelenksschuss rutschte Westlund unter der Achsel durch - der Anschlusstreffer.

    Linz wankte

    Im dritten Drittel legten die Klagenfurter alles in die Waagschale. Ein Angriff jagte den anderen. Reichel traf die Stange, Linz kam kaum noch über die Mittellinie. 10:0-Torschüsse hieß es bis vier Minuten vor Schluss. Der KAC schoss aus allen Lagen, doch Glück und Zielwasser fehlten. Weber riskierte alles, nahm Chiodo aus dem Tor. Leider ohne Erfolg. Linz war um 20.03 Uhr Meister. Der KAC muss die "Mission 30" (30. Titel in der Klubgeschichte) für zumindest ein weiteres Jahr verschieben.

    FRANZ HOLLAUF UND JULIA BAUMGARTNER

    Ergebnis

    EHC Black Wings Linz - KAC 3:1 (0:0,2:1,1:0).
    Linz, 3.650 (ausverkauft), SR Smetana/Trilar.

    Tore:
    Ouellette (24./PP), Keller (29.), Baumgartner (60./EN) bzw. Kirisits (40.).

    Strafminuten:
    8 bzw. 10.

    Endstand in der Serie:
    4:1, Linz damit Meister.
    Die Finalspiele: 2:3 (h), 3:2 (a), 6:2 (h), 4:1 (a), 3:1 (h)

    Meister seit 2003

    • 2003 Black Wings Linz
    • 2004 KAC
    • 2005 Vienna Capitals
    • 2006 VSV
    • 2007 Red Bull Salzburg
    • 2008 Red Bull Salzburg
    • 2009 KAC
    • 2010 Red Bull Salzburg
    • 2011 Red Bull Salzburg
    • 2012 Black Wings Linz

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      0676/620 30 40


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      0676/520 30 40

       

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