Minus 1000: Neue KAC-Halle schrumpft
Wird Eishalle je gebaut, dann maximal mit 7000 statt 8000 Plätzen. Baukosten schwanken zwischen 28,9 und 41,5 Millionen Euro. Finanzierung ist noch völlig offen.

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Nächste Runde im Klagenfurter Eishallen-Lotto: Die Gewinnzahlen sind hier nicht zwischen 1 und 45, sondern zwischen 28,9 und 41,5 Millionen. So viel kostet - je nach Variante - die neue Eishalle. Fix ist: Sie schrumpft: Statt der vom KAC gewünschten 8000 wird die Halle maximal 7000 Plätze haben. Ob die Rotjacken zustimmen, muss laut KAC-Präsident Karl Nedwed, der Vorstand entscheiden. Der KAC wird sich, wie berichtet, an den Baukosten nicht beteiligen. Sportstadtrat Jürgen Pfeiler (SPÖ) will den KAC aber "in die Pflicht nehmen" und kann sich eine "Bausteinaktion vorstellen".
Nach einem Gespräch bei Bürgermeister Christian Scheider (FPK) am Freitagabend stehen zwei Hallen-Projekte fest - wieder einmal:
Variante A sieht den Neubau am bestehenden Standort vor. Die alte Halle wird abgetragen, eine neue für 6000 Fans gebaut, zudem Kabinen, Gymnastikräume, Restaurant und VIP-Bereich. Kosten: 28,9 Millionen Euro. Mit dem Bundesleistungszentrum (BLZ) steigen sie auf 31,27 Millionen.
Variante B ist ein Neubau für 7000 Fans auf dem Messeparkplatz. Die Infrastruktur ist gleich wie bei Variante A, die Kosten betragen 39,15 Millionen Euro. Samt BLZ sind es 41,5 Millionen Euro.
Offen ist die Finanzierung: Die Stadt will 12,5 Millionen Euro beisteuern, finanziert über Kredite. Das Land hat eine Zusage für ein Drittel der Baukosten, maximal 12,5 Millionen Euro, gegeben. Kommt ein BLZ zahlt das Land nur, wenn die Stadt alle Folgekosten dafür übernimmt. Und ob der Bund sich tatsächlich mit einem Drittel an den Baukosten beteiligt, steht in den Sternen. Angesichts des Debakels um die "Fertigstellung" des Fußballstadions ist jedoch Skepsis angebracht. Es wird weiterhandelt.














