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Joey Kirisits: Jetzt schlug das Schicksal ein zweites Mal zu So zählt der KAC die Stunden herunter Voriger Artikel Aktuelle Artikel: KAC Nächster Artikel Joey Kirisits: Jetzt schlug das Schicksal ein zweites Mal zu So zählt der KAC die Stunden herunter
Zuletzt aktualisiert: 13.03.2012 um 23:21 UhrKommentare

KAC ist reif für das Finale

Mit einem nie gefährdeten 4:1 wies der KAC Medveak Zagreb in die Schranken und hat nun drei "Matchpucks" für den Aufstieg ins Finale. Die Linzer hingegen verloren in Ljubljana mit 1:2 und vergaben die erste Chance.

Kreuzen die Schläger: Brandner (KAC) und Waugh (Zagreb)

Foto © GEPAKreuzen die Schläger: Brandner (KAC) und Waugh (Zagreb)

Wer von den 5.000 Zuschauern bei diesem Play-off-Duell nur Sekunden zu spät gekommen war, der hatte bereits etwas Wesentliches versäumt: Zagrebs Tormann Robert Kristian verfehlte bei einem Ausflug hinters Tor die Scheibe, die kam zu Joe Tenute und der bugsierte sie nach haargenau 49 Sekunden zum 1:0 für den KAC ins Netz. 1:0, da war doch was? Ja genau: In den Play-off-Duellen zwischen KAC und Zagreb war stets jene Mannschaft als Sieger vom Eis gegangen, die mit 1:0 vorangelegen war. Eine klare Sache also für den KAC? Mitnichten.

Die Kroaten wirkten kaum geknickt, stemmten sich dagegen. Die Klagenfurter wirkten wohl initiativer, zeigten mehr Esprit, hatten auch mehr und die effektiveren Tormöglichkeiten, ohne allerdings treffen. Das holten sie im Mitteldrittel im Powerplay nach, nachdem sie vorher aus etlichen Überzahlspielen keinen Vorteil ziehen konnten. Zuerst erhöhte Dieter Kalt (24.) bei numerischer 5:3-Überlegenheit auf 2:0, ehe Tanute vier Minuten später ebenfalls im Powerplay zum zweiten Mal traf - 3:0. Zagreb-Coach Marty Raymond griff zum letzten Strohhalm. Der Kanadier setzte, als die Schiedsrichter hintereinander zwei Klagenfurter auf die Strafbank schickten, zu Beginn des Schlussabschnittes alles auf eine Karte. Die Gäste begannen ohne Tormann, um mit sechs Feldspielern die Wende zu schaffen - vergebens.

KAC-Plus: Mit vier Linien

Als dann Raphael Herburger die Scheibe nach einem Schuss von Martin Schumnig zum 4:0 (47.) abgefälscht hatte, dämmerte wohl allen: Die Partie war zugunsten der Klagenfurter entschieden - trotz des Zagreber Ehrentors Sekunden später. Abgesehen davon, dass die schnellen Treffer im ersten und zweiten Abschnitt für Entspannung sorgten: Der KAC vermochte mit hohem Puckbesitz das Spiel druckvoll aufzuladen, das Tempo hochzuhalten und den Gegner mit seiner individuellen Klasse auszuspielen. Dazu kam, dass die Gastgeber im Gegensatz zu den Kroaten ständig mit vier Angriffslinien spielten. Nach diesem 4:1, dem dritten Erfolg in der Serie, haben die Rotjacken, was den Aufstieg ins Finale betrifft, die besten Perspektiven. Dien Klagenfurter brauchen nur noch einen Sieg (bei drei möglichen Gelegenheiten), für die Kroaten herrscht hingegen Verlieren verboten.

HEINZ TRASCHITZGER, MARIO KLEINBERGER

Ergebnis

EC KAC - Medvescak Zagreb 4:1 (1:0,2:0,1:1).
Klagenfurter Stadthalle, 5.000, SR Gebei/Kincses.

Tore:
Tenute (1., 28./PP), Kalt (24./PP2), Herburger (47.) bzw. Siddall (47.).

Strafminuten:
14 bzw. 18.

Stand in der Serie:
3:1. Nächstes Spiel am Donnerstag (19.15 Uhr) in Zagreb.

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