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Ein NHL-Stürmer für die Rotjacken Noch ist nichts verloren für den KAC Voriger Artikel Aktuelle Artikel: KAC Nächster Artikel Ein NHL-Stürmer für die Rotjacken Noch ist nichts verloren für den KAC
Zuletzt aktualisiert: 19.02.2012 um 20:23 UhrKommentare

Fehlstart für den KAC

Trotz einer guten Leistung hat der KAC das erste Viertelfinale auswärts gegen Salzburg mit 3:5 verloren. Der Meister schoss drei Powerplay-Treffer, der KAC blieb erfolglos.

Foto © APA

Da wäre wohl mehr möglich gewesen für den KAC zum Play-off-Auftakt in Salzburg. Die Rotjacken spielten ambitioniert, aggressiv und waren im Spiel fünf gegen fünf zumindest ebenbürtig, wen nicht sogar mit Vorteilen. Entscheidend war das Powerplay, die Salzburger konnten in acht Überzahlspielen drei Tore erzielen, der KAC schaffte bei sechs Möglichkeiten nichts.

Dabei erwischten die Klagenfurter bei den Bullen einen Auftakt nach Maß. Zuerst verhinderte Salzburg-Tormann Turco noch das 0:1 nach einer Chance von Comeback-Spieler Spurgeon, aber zwei Minuten (4.) später musste der Stargoalie hinter sich greifen. John Lammers verwertete ein Zuspiel von Scofield mit einem Schlagschuss kurz nach der blauen Linie. Den Schwung von der Führung nahmen die Athletiker mit, kontrollierten das Spiel. Nach Fehler von Lynch fuhr Stefan Geier alleine auf Turco, der Salzburger blieb Sieger. Im Gegenstoß machten es die Gastgeber besser. Nach Kristler-Schuss schnappte sich Youngster Bischofsberger den Rebound und verwertete eiskalt zum 1:1 (12). Im zweiten Überzahlspiel der Salzburger, Schuller auf der Strafbank, hämmerte Lynch die Scheibe zum 2:1 (16.) in die Maschen.

Der Schock saß tief

In Abschnitt zwei fanden die Klagenfurter gleich gut ins Spiel. Nach einer super Kombination zwischen Reichel und Herburger schloss Stefan Geier ab. In einer 4:3-Überzahl drückte der KAC auf die Führung, Latusa verhinderte nach Lammers-Schuss das dritte Goal des Rekordmeisters. Salzburg übernahm daraufhin das Kommando, aus einem Gestocher brachte Earl (38.) sein Team neuerlich in Front. Dabei sah die KAC-Verteidigung nicht gut aus, ging zu wenig konsequent an den Gegner. Der Schock saß tief, Salzburg ließ sich nicht zweimal bitten. Strafe gegen Scofield war angezeigt, Chiodo konnte einen harmlosen Schuss nicht festhalten, Raffl staubte 29 Sekunden vor Drittelende ab.

Die Entscheidung fiel gleich zu Beginn der letzten zwanzig Minuten. Im Powerplay von Salzburg liefen die Klagenfurter in einen Konter, fehlte die Zuordnung im Verteidigungsdrittel und Aubin (43.) hatte leichtes Spiel. Schuller verkürzte zwar nur 77 Sekunden auf 3:5, mehr wollte nicht mehr gelingen.

GERHARD KUNTSCHIK

Viertelfinale, 1. Spiel

Red Bull Salzburg - KAC 5:3 (2:1,2:1,1:1)
Salzburg, Volksgarten 3.600 (ausverkauft), SR Berneker/Graber

Tore: Bischofberger (12.), Lynch (16./PP), Earl (38.), Raffl (40./PP), Aubin (43.) bzw. Lammers (4.), S. Geier (27.), Schuller (44.)

Strafenminuten: 16 bzw. 20.

Weitere Spiele

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  • Zagreb - Znojmo 3:1
  • Fehervar - Ljubljana 7:2

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