Nach allen Regeln der Liga ...
Die Eishockey- Paragrafen setzen dem KAC zu. Die Klagenfurter fahren mit dem letzten Aufgebot (nur zwei Ausländer) zum Nachtragsspiel nach Znaim.

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Ein langer Tag für nichts". So beschrieb KAC-Trainer Manny Viveiros den Arbeitseinsatz am 30. Oktober. Umsonst gondelte der KAC fünf Stunden nach Znaim und wieder zurück.
Warum? Nach einem Drittel (Stand 2:2) mussten die Schiedsrichter das Spiel gegen den tschechischen Liga-Neuling abbrechen. Die Verletzungsgefahr durch ein Loch im Eis war derart groß, dass die Entscheidung die logische Maßnahme war. Nachdem Veranstalter Znaim kein Verschulden nachgewiesen werden konnte, hat in erster Linie der KAC die Konsequenzen "auszubaden". So müssen die Klagenfurter heute noch einmal nach Znaim aufbrechen. Auch die Paragrafen, die nun zur Anwendung kommen, benachteiligen die Athletiker: Bei einer Neuaustragung sind nämlich nur jene einsatzberechtigt, die auch beim ersten Mal auf dem Spielbericht gestanden waren. Das schaut für den KAC folgend aus: Abgesehen von den damals wie heute verletzten Martin Schumnig, Tyler Spurgeon und David Schuller, muss man Andy Chiodo, Tyler Scofield (waren beim ersten Versuch verletzt), Mike Siklenka (war krank), Jordan Morrison (war nicht spielberechtigt) und Joey Tenute (erst später verpflichtet) vorgeben.
Damit dürfen die Kärntner heute nur zwei Ausländer (Furey, Lammers) einsetzen. Der seit Kurzem verletzte Raphael Herburger fehlt ebenso. Wie vor zwei Monaten sind von den Jungspunden neben Isopp und Holzer auch Titze und Stefan Schumnig im Kader.
Znaims Trainer Martin Stloukal wurde gestern für fünf Spiele (Schiedsrichter-Kritik) gesperrt. Trotzdem darf er heute coachen, weil er das auch am 30. Oktober tat. Derzeit gesperrte Cracks wären übrigens ebenfalls einsatzberechtigt, sofern sie damals auf dem Spielbericht gestanden sind.















