Weihnachtssiege für Kärntner Klubs
Unverhofft kommt oft. Die vorweihnachtlichen Eishockeysiege des KAC und des VSV kamen ein wenig überraschend und waren äußerst willkommene "Geschenke".

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Bei Kärntens Eishockeyklubs war das Christkind schon vor dem Heiligen Abend zu Besuch. Beim VSV beispielsweise legte es mit dem Sieg gegen Salzburg ein sportlich überaus willkommenes Geschenk unter den Weihnachtsbaum.
Ein Geschenk, für das die Adler hart arbeiten mussten. "Vor allem die Defensive war ein Hit. Die Stürmer haben perfekt nach hinten gearbeitet, die Verteidiger die Rebounds weggeräumt und Starkbaum war top", lobte Trainer Mike Stewart. Der Lohn: Nur noch drei Punkte Rückstand auf Platz sechs, der die Qualifikation für das Play-off zur Folge hätte. "Wir dürfen aber nicht zu weit nach vorne schauen. Am Wichtigsten sind die nächsten 20 Minuten", sagte Stewart. Und die warten am Montag, wenn Wien nach Villach kommt. In einer Dezember-Tabelle wäre man übrigens die Nummer eins.
Der Samstag steht bei Stewart im Zeichen der Familie. Am Vormittag geht es mit den kindern zum Rodeln auf den Dobratsch, wo es auch Marco Pewal samt Anhang hinzieht. Am Abend gibt es bei den Stewarts Truthahn. Nach kanadischem Brauch gibt es die Geschenke erst Sonntag früh.
Gelungene Bescherung
Auch für den KAC gab es ein geeignetes "Packerl". Christoph Brandner, Schütze des 1:0 gegen die Vienna Capitals, konnte sich nach dem vierten Sieg in Serie eine Bemerkung nicht verkneifen: "So schlecht kann doch nicht alles sein." Damit spielte der Kapitän auf die letzten Kritiken von Fans und Medien an. Nach dem mühevollen 4:3 gegen Znaim hatten nur wenige den Klagenfurtern gegen die Wiener einen Sieg zugetraut. Es kam anders: Die Rotjacken gewannen 4:2. Brandner weiß, wem der KAC den Sieg primär zu verdanken hatte: "Andy Chiodo hat wie ein Weltmeister gehalten." Dazu hätte man auch taktisch klug agiert, hinten trotz der Dezimierung dicht gemacht und im Konter zugeschlagen. Dass die Wiener eine viel bessere Schussbilanz aufwiesen, kratzte niemanden.
Weihnachten wird für die Eishockeyspieler kurz. Am Christtag holt Manny Viveiros sein Team wieder zum Training, am Montag wartet das Heimspiel gegen Leader Linz. Brandner fährt am Samstag mit der Familie zu den Verwandten in die Steiermark. Jene Legionäre, die keine Kinder haben, erholen sich im Hotel Hochschober auf der Turrach.














