Marco Pewal: Heimkehrer als neuer Chef in der Kabine
Aus Salzburg zum VSV zurückgekehrt, folgt Marco Pewal (32) dem nach Wien gewechselten Jonathan Ferland als Kapitän der Adler nach. "Wir freuen uns alle schon auf das erste Spiel."

Foto © GEPAMarco Pewal
Überrascht und geehrt" fühlte sich der neue Kapitän des VSV nach dem Votum seiner Mannschaftskollegen. Marco Pewal (32), im Sommer von den Salzburgern Bullen nach Villach zurückgekehrt, ist sich allerdings auch der Verantwortung bewusst: "Die Vorbereitung war hart, einige Sachen passen noch nicht, wir freuen uns aber alle schon auf das erste Spiel." Mit Niki Petrik und Gerhard Unterluggauer sind auch die beiden Assistenten des Kapitäns aus dem blau-weißen Eigenbau.
Vorerst steht heute für Trainer Mike Stewart und den VSV allerdings die zweite Vorbereitungspartie gegen Jesenice auf dem Programm. Die erste Begegnung im Rahmen des Bleder Rudi-Hiti-Cups ging 5:2 an die Slowenen.
Nach der Talentprobe der Jungen gegen den ATSE Graz übernehmen heute wieder die Stammspieler das Kommando, auch Pierre-Luc Sleigher und Unterluggauer, die zuletzt an Verletzungen laborierten, sind wieder mit von der Partie. Apropos Jung-Adler: "Sie haben wirklich eine Talentprobe abgeliefert. Der eine oder andere wird bald den Sprung in die Kampfmannschaft schaffen und das ist ein schönes Zeichen dafür, dass der unser Weg stimmt", sagt Pewal.
Verhandlungen
Eishockey-Präsident Dieter Kalt und KAC-Trainer Manny Viveiros trafen indes zu einem weiteren Gespräch in der Klagenfurter Innenstadt zusammen. Von einem fixen Engagement Viveiros' als Nationaltrainer kann aber noch keine Rede sein. Der Forderungskatalog des Kanadiers soll umfassend sein und auf einer grundsätzlichen strukturellen Änderung im Verband basieren. Ob die der Eishockey-Präsident in Form eines langjährigen Vertrages für Viveiros gegenüber seinen Funktionären und Trainer durchsetzen kann, ist noch völlig offen.














