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    Der KAC verliert, der VSV gewinnt Steigerung der KAC-Trainingsintensität Voriger Artikel Aktuelle Artikel: KAC Nächster Artikel Der KAC verliert, der VSV gewinnt Steigerung der KAC-Trainingsintensität
    Zuletzt aktualisiert: 03.04.2011 um 09:06 UhrKommentare

    Der Genuss jeder Sekunde

    Zum zweiten Mal in seiner kurzen Karriere als Trainer des KAC steht Emanuel "Manny" Viveiros (45) mit den Klagenfurtern im Finale. Ein Zufall, dass es so weit kam. Kein Zufall, dass es jetzt so ist.

    Foto © Gepa

    Den Rahmen neben der Tür sieht man erst, wenn man das Haus verlässt. Es ist ein Leben im Schnelldurchlauf, eine Liste als Bild - alle Adressen, an denen Laurie und Manny Viveiros gelebt haben, 15 an der Zahl.

    Sie verleiht dem Urteil, das Viveiros später auf der Terrasse hinter dem gemütlichen gelben Haus fällt, eine andere Qualität: "Hier fühle ich mich zu Hause."

    Viveiros wägt seine Antworten ab. Spätestens seit dem Moment in der Saison 2006/2007, an dem er praktisch über Nacht von der Rolle des Kapitäns in die des Trainers beim österreichischen Eishockey-Rekordmeister KAC rutschte, wird er vor allem an seinen Worten gemessen.

    Große Entscheidung

    Dass Viveiros das Ruder des KAC in der Hand hält, ist einer Serie von Zufällen - oder Fügung - zuzuschreiben. "Mein Vater ist Portugiese und er hat mir den Fußball in die Wiege gelegt. Bis ich 16 Jahre war, war ich ein richtig guter Kicker, deutlich besser als im Eishockey. Nur: Es gab dann keine guten Teams mehr in unserer Gegend, also habe ich meine Eishockey-Karriere weiterverfolgt."

    Die Entscheidung erwies sich als richtig: Drei Jahre später stand der Verteidiger erstmals im Kader der Minnesota North Stars, in der National Hockey League (NHL). Nach 29 Spielen - verteilt auf drei Saisonen - in der besten Eishockeyliga der Welt wählte Viveiros den Weg vieler nordamerikanischer Eishockeyprofis: Er ging nach Europa, spielte zuerst in Deutschland, bevor er 1991 zum VSV stieß. Mit den Villachern feierte Viveiros seine ersten beiden Meistertitel, 1992 und 1993. "Habe ich immer davon geträumt Eishockeyprofi zu werden, habe ich es geplant? Nein! Aber ich schätze mich heute glücklich, auf diese fantastischen 21 Jahre als Profi zurückblicken zu können. Ich habe sie wirklich genossen", sagt Viveiros über seine aktive Zeit, in die zwei weitere Titel (2001, 2004) mit dem KAC fielen.

    Enge Familienbande

    Ein Handyläuten unterbricht das Gespräch. "Geht es dir gut? Sitzt du im Flugzeug?" Der besonnene Trainer wird zum besorgten Vater. Der 17-jährige Sohn Landan befindet sich am Weg von Klagenfurt nach Kanada am Flughafen Frankfurt. Der Flug ist überbucht, doch der ältere der beiden Viveiros-Söhne (Layne ist 15) hat einen Platz bekommen.

    "Es ist merkwürdig, wenn beide Kids das Haus verlassen. Aber wir haben sie vor jeder Saison gefragt: Willst du wirklich Eishockey spielen? Die Antwort war immer gleich und jetzt wagen sie eben den nächsten Schritt und spielen in Nordamerika", schaltet sich Laurie Viveiros ein. Seit zwei Jahrzehnten ist die Schwimmtrainerin die Frau an seiner Seite. Der Coach hinter dem Coach. "Unser Leben dreht sich um Eishockey. Laurie akzeptiert das nicht nur, sie versteht es und ist mein erster Ansprechpartner. Oft braucht es eine andere Perspektive", sagt Viveiros.

    Die holt sich der Austro-Kanadier, der bei der WM 2005 für Österreich Nationalteam spielte, auch bei den (kurzen) sommerlichen Aufenthalten in Kanada. Wenn die karge Freizeit es erlaubt, arbeitet Viveiros an seinem Golf (Handicap 10, "Das ist der Sport, der mich einmal ins Grab bringen wird.")

    Doch vorerst ist es die fünfte Jahreszeit, die im Hause Viveiros alles bestimmt: das Play-off in der heimischen Eishockey-Liga. "Eines darf man im Sport nie vergessen: Jeder Erfolg kann der letzte sein. Man muss jede Sekunde genießen können."

    STEFAN JÄGER

    Zur Person

    Manny Viveiros, geboren am 8. Jänner 1966 in St. Albert, Kanada.

    Karriere: 29 NHL-Spiele, 468 Spiele in Österreich (VSV, KAC, Lustenau, Wien).

    Erfolge: Meister 1992, 1993 (VSV), 2001, 2004 (KAC), 2009 als (KAC-Trainer).

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      Bei den Heimspielen des KAC lautet die Mitmachnummer zum Gewinnen:
      0676/620 30 40


      Bei den Heimspielen des VSV lautet die Mitmachnummer zum Gewinnen:
      0676/520 30 40

       

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