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Ein NHL-Stürmer für die Rotjacken Noch ist nichts verloren für den KAC Voriger Artikel Aktuelle Artikel: KAC Nächster Artikel Ein NHL-Stürmer für die Rotjacken Noch ist nichts verloren für den KAC
Zuletzt aktualisiert: 27.02.2011 um 21:44 UhrKommentare

Zagreb war lange auf Augenhöhe

Die Klagenfurter besiegten im ersten Viertelfinal-Spiel der "best-of-seven"-Serie Zagreb mit 3:2 und fahren mit einer 1:0-Führung zum Spiel am Dienstag nach Kroatien.

Jubel bei den Rotjacken

Foto © GEPAJubel bei den Rotjacken

Es brauchte eine gewisse Zeit, bis die Klagenfurter zur Kenntnis zu nehmen schienen, dass das Play-off begonnen hat. Da werden keine Schönheitspreise vergeben, da gilt Einsatz bis zum Letzten, vor allem aber der Kampf Mann gegen Mann als eines der Erfolgsrezepte. Erst recht gegen eine körperlich derart robuste Truppe wie Zagreb. Der KAC bevorzugte lange die künstlerische Linie, beherrschte damit auch Gegner und Scheibe. Zugunsten der Optik verzichteten sie allerdings zumeist auf den wirkungsvollen Abschluss. Nach dem 1:0 durch Jeff Shantz (6.) zeigten sich die Heimischen noch dazu großzügig, offerierten den Kroaten 26 Sekunden später mit dem 1:1 ein nettes Gastgeschenk. Der Ausgleich animierte die Kroaten mehr zu tun, als auf Konter zu warten und so stapften die Rotjacken mit einem 1:2 in die Kabine. Dort dürfte Manny Viveiros den Seinen etwas ins Gewissen geredet haben, denn ab der 30. Minute zeigten die Klagenfurter, dass sie richtige Männer sind, und boten Zagreb die Stirn.

Mike Siklenka wurde mit dem sehenswerten 2:2 (35.) zum Wegbereiter des Sieges. Zwei Minuten später drehte die starken Geier-Brüdern und Herburger auch resultatsmäßig das Spiel. Manuel Geier traf zum 3:2 - ein Tor, das endlich Stimmung in die Halle brachte. Die Gäste blieben gefährlich, aber auch der KAC fand noch Torgelegenheiten vor. In der 56. Minute sorgte Andy Chiodo für seine größte Tat und fing nach die Scheibe nach einem "Hammer" von Verteidiger Maclean. Die Hausherren brachten das 3:2 über die Zeit.

In den letzten Sekunden folgte aber eine unschöne Szene: Banham schlug am Boden liegend nach Verteidiger Reichel. Der revanchierte sich mit einem brutalen Stockschlag. Es folgte eine Massenrauferei und eine Spieldauerstrafe für Reichel.

STEFAN JÄGER, HEINZ TRASCHITZGER

Ergebnis:

KAC - Medvescak Zagreb 3:2 (1:2,2:0,0:0)
Klagenfurt, Stadthalle, 4.600, SR Falkner/Gebei
Tore: Shantz (6./PP), Siklenka (35.), S. Geyer (37.) bzw. Filewich (7.), Sertich (15.)
Strafminuten: 6 bzw. 12.

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