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Joey Kirisits: Jetzt schlug das Schicksal ein zweites Mal zu So zählt der KAC die Stunden herunter Voriger Artikel Aktuelle Artikel: KAC Nächster Artikel Joey Kirisits: Jetzt schlug das Schicksal ein zweites Mal zu So zählt der KAC die Stunden herunter
Zuletzt aktualisiert: 22.02.2011 um 21:29 UhrKommentare

Bittere Niederlage für die Rotjacken gegen Zagreb

Rekordmeister KAC hat sich im letzten Heimspiel des Grunddurchganges der Erste Bank Eishockey Liga nicht von der besten Seite gezeigt. Folge: Bittere 1:4-Niederlage.

Foto © GEPA

Den Warnschuss in Villach hatte man beim KAC offenbar überhört, doch der zweite - am Dienstagabend gegen Zagreb - war ohrenbetäubend.

Ohne Esprit, ohne Anspruch und vor allem ohne Aufbäumen schlitterten die Gastgeber in eine Heimniederlage der Sonderklasse. Eine Niederlage die vor allem aufzeigte, wie groß an manchen Tagen der Sprung zwischen Anspruch und Wirklichkeit sein kann. Das Urteil mag sich hart anhören - es läuft aber auf eine Bewährungsstrafe hinaus. Noch.

Warum der KAC im Play-off Zagreb weitläufig umkurven will, dürfte aber spätestens nach der letzten Begegnung der beiden Mannschaften im Grunddurchgang klar sein. Die ausgebuffte Legionärs-Truppe aus der kroatischen Hauptstadt hielt sich an das Volkswagen-Prinzip: Nicht auffällig, aber solide. So schoss Frank Banham (13.) die Gäste fast unbemerkt in Führung, die KAC-Abwehr inklusive Goalie Andy Chiodo wirkte paralysiert.

Das galt auch nach dem ersten Seitenwechsel: Don MacLean durfte 80 Sekunden nach Wiederbeginn einen ungestört einen Rebound verwerten.

Während der KAC vor allem über seine eigene Chancenauswertung stolperte, machte Zagreb fast höflich zurückhaltend weiter. Borna Rendulic bekam von KAC-Verteidiger Kirisits die Scheibe perfekt serviert und streute noch Salz in die Wunde in dem er den unfreiwilligen KAC-Assistgeber mit einem wunderschönen Haken düpierte und perfekt auf Dominik Kanaet abspielte - 0:3. (33.).

Doch es sollte noch schlimmer kommen: Wacey Rabbit tankte sich keine drei Minuten später erneut durch und bediente John Hecimovic perfekt. Der Mann mit der Nummer acht musste nur noch an Chiodo vorbei ins leere Tor einschieben.

Was die KAC-Cracks unten am Eis mehr geschmerzt haben dürfte als der vierte Treffer, waren die lauten Pfiffe der eigenen Fans. Zumindest einen Lichtblick gab es zu vermelden: Die Linie mit den beiden Geier-Brüdern, Stefan und Manuel, sowie Raphael Herburger, erwies sich einmal mehr als großer Aktivposten in der KAC-Offensive. Umso verdienter gelang dem Trio auch der Ehrentreffer durch Manuel Geier (51.).

Insgesamt bleibt aber eine bittere Erkenntnis: Zagreb als Gegner im Play-off kann sich kein Klub wünschen.

STEFAN JÄGER

Ergebnis:

KAC - Medvescak Zagreb 1:4 (0:1,0:3,1:0)
Stadthalle Klagenfurt, 3.500 Zuschauer, SR Veit
Tore: M. Geier (51.) bzw. Banham (13.), Maclean (22.), Kanaet (33.), Hecimovic (36.).
Strafminuten: 4 bzw. 4

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