30. Runde im Zeichen des großen Schlagers
In der 30. Runde der Erste Bank Eishockey-Liga treffen am Sonntag der zweitplatzierte Meister Red Bull Salzburg und Tabellenführer KAC aufeinander. Am Samstag gibt es das Duell der besten Powerplay Teams in Zagreb.

Foto © APA
Die 30. Runde der Erste Bank Eishockey-Liga (EBEL) steht am Sonntagabend ganz im Zeichen des großen Schlagers zwischen dem zweitplatzierten Meister Red Bull Salzburg und Tabellenführer KAC (ab 18.00 Uhr/live ServusTV). Die "Bullen" setzen dabei auf ihren Heimvorteil, holten sie doch aus bisher 15 Spielen in ihrer Eisarena bereits 27 Punkte (13 Siege) und erzielten dabei 75 Treffer!
Im Saisonduell führt der Rekordchampion aus Klagenfurt 2:1, da sich bisher immer die Heimmannschaft durchsetzte. Allerdings sind die Salzburger gewarnt, denn der KAC ist auch die Nummer eins in der EBEL-Auswärtstabelle (23 Punkte und 11 Siege in 14 Spielen). Unabhängig vom Ausgang der Top-Partie steht bereits fest, dass die Kärntner angesichts von aktuell acht Punkten Vorsprung auf die Truppe von Pierre Page als Spitzenreiter ins neue Jahr gehen werden.
Powerplay-Teams in Zagreb
Bereits um 17.30 Uhr treffen am Stefanitag in Zagreb die beiden besten Powerplay-Teams der Liga aufeinander, wenn die Kroaten in ihrem mit 7.000 Fans erneut ausverkauften Hexenkessel die Vienna Capitals empfangen. Die "Caps" führen im "head to head" der Saison 2:1, doch auch in diesem Duell hat bisher immer die Heimmannschaft die Oberhand behalten.
Der VSV gilt im Heimspiel gegen Fehervar als haushoher Favorit, haben die Ungarn doch seit über drei Jahren - seit dem 2. Dezember 2007 - in Villach nicht mehr gewonnen. Außerdem feierten die Kärntner zuletzt vier Siege en suite. Die Black Wings Linz peilen im Stahlstädter-Derby gegen Jesenice den vierten Heimtriumph en suite an, haben sie doch zuletzt dreimal vor eigenem Publikum nicht einmal ein Tor kassiert, während die Slowenen schon seit fünf Auswärtsspielen erfolglos sind.
Und die Partie Graz 99ers - Olimpija Ljubljana verspricht viele Tore, gab es doch heuer in den bisherigen drei Duellen bereits 30 Treffer zu sehen. Auch hier spricht aber die Ausgangslage klar für die Heimmannschaft: Die Slowenen sind seit 1. Februar 2008 in Graz ohne Sieg, haben zuletzt in der Steiermark sieben Niederlagen en suite kassiert und sind zudem mit nur sieben Punkten und drei Siegen in bisher 14 Auswärtsspielen das schwächste EBEL-Team in der Fremde.














