Kassel-Cracks mischen den Markt auf, Strömwall zufrieden
Der KAC will in Deutschland verstärkt sein Powerplay proben, der VSV testet in der Schweiz gegen Pöck-Klub Rapperswil.

Foto © GEPA
Wird der Test-Ausflug des KAC nach Deutschland zur Einkaufstour? "Nein", sagt Trainer Manny Viveiros und relativiert dann, "außer es ergibt sich ein sensationelles Schnäppchen." Nachdem ein Kölner Gericht den KasselHuskies die Teilnahme an der Deutschen Eishockeyliga (DEL) nicht ermöglicht hat, sind die Kassel-Cracks ablösefrei zu haben. Am Freitag wollen Viveiros und sein Co-Trainer Gerald Ressmann gegen Nürnberg unter anderem auch die zukünftigen Powerplay-Formationen testen. Nürnberg scheiterte in der vergangenen Saison im Viertelfinale an dem späteren Meister Hannover. Auch die Goalies dürfen sich beweisen, Andy Chiodo ist am Freitag dran, Rene Swette gegen Ingolstadt.
Nach dem 5:2-Sieg gegen Innsbruck samt Verabschiedung der VSV-Legenden Kromp, Lanzinger, Hohenberger und Stewart zeigte sich Adler-Trainer Johan Strömwall zufrieden: "Mein Team ist trotz der ungewöhnlichen Umstände sehr professionell aufgetreten, viel Eis gelaufen und hat viele Torchancen erarbeitet. Nur die Effizienz könnte besser sein." Wenn die Villacher am Freitag um sieben Uhr früh zum Test gegen den Pöck-Klub Rapperswil aufbrechen (Samstag, 20.15 Uhr), sitzen auch die zuletzt verletzten Nico Toff und Mario Altmann im Teambus. Ehe man am Abend in Rapperswil Quartier bezieht, steht Eistraining in Lustenau am Plan. In der Schweiz stößt auch VSV-Manager Giuseppe Mion, der derzeit beim IIHF-Kongress in Toronto weilt, zum Team.

















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