KAC verschenkte das Spiel in der Überzahl
Starke Salzburger glichen in einem rauen Spiel mit einem 3:1-Sieg in der Play-off-Serie aus. Bullen präsentierten sich im zweiten Spiel der Serie noch aggressiver.
Quelle © kleine.tv KAC verliert gegen die Salzburger Bullen 1:3
In seinen Salzburger Jahren war Dieter Kalt in Klagenfurt so beliebt wie eine Zahnwurzelbehandlung, gestern empfing das heimische Publikum den beim KAC eigentlich auf der Verletzenliste geführten Stürmer mit warmherzigen Applaus. Kalt biss ebenso wie der kränkelnde Thomas Hundertpfund die Zähne zusammen und spielte.
Ein bissfestes Kiefer war allerdings am Anfang auch von den Fans gefordert. Die Bullen präsentierten sich im zweiten Spiel der Serie noch aggressiver als in der ersten Partie und übernahmen im ersten Drittel von Beginn weg das Kommando. Erst langsam fanden die Rotjacken in die Partie, die besseren Chancen hatten allerdings die Gäste.
Raue Partie
Auch der Ton wurde rauer: Ex-KACler Jeremy Rebek erwischte Tormann Jordan Parise bei einem Ausflug, Kirk Furey markierte den Rächer. Das Duo wandelte für jeweils vier Minuten auf die Strafbank. Ganze 16 Sekunden waren in nummerischer Überzahl (auch Filewich saß) der Hausherren vergangenen, als es plötzlich 1:0 für die Gäste stand. Kirisits konnte die Scheibe nicht im Angriffsdrittel halten, Parise meinte es mit einem neuerlichen Ausflug zu gut - Welser nahm das Geschenk dankend an, Lynch (16.) durfte einschieben.
Erst der kuriose Ausgleich durch Brandner weckte die Rot-Weißen auf. Ein Schuss des Kapitäns rutschte Divis unter dem Schoner (28.) durch. Das Spiel nahm Fahrt auf, der KAC kontrollierte plötzlich die Partie. Zählbares kam dabei freilich nicht heraus, denn die Tore fielen auf der Gegenseite. Nach einem Brandner-Stangenschuss traf Latusa erneut in eigener Unterzahl (50.). Thomas Koch legte mit einem schönen Solo noch das 3:1 (59.) nach.
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Fakten
KAC - Red Bull Salzburg 1:3 (0:1,1:0,0:2)
Klagenfurt, Stadthalle, 4.700, SR Berneker/Potocan.
Tore: Brandner (28.) bzw. Lynch (16./SH), Pewal (50./SH), Koch (59.). Strafminuten: 14 bzw. 20 plus 10 gegen Trattnig.
Stand in der "best of seven"-Serie: 1:1















