Mit Abwehr-Bollwerk zum 3:2-Sieg
Dank eines überragenden Goalie Jordan Parise entführte der KAC zum Play-off-Auftakt den ersten Sieg aus Salzburg. Schneider schockte die Bullen.

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Es war das erwartete offene Match, das sich der KAC und die Bullen zum Auftakt ihrer Viertelfinal-Serie im Salzburger Volksgarten lieferten. Die Vorzeichen standen für den KAC denkbar schlecht: Gleich sechs Stammkräfte fehlten in den Reihen der Klagenfurter, die ohne Reichel und Brown erneut nur sechs Verteidiger aufbieten konnten. Dementsprechend nahmen auch die Gastgeber das Heft in die Hand - wie aus einem Guss rollten die Angriffe Richtung KAC-Goalie Jordan Parise. Der behielt im Geschosshagel die Übersicht, die Salzburger wirkten zunehmend verzweifelt. Das Gefühl verstärkte sich, als Andy Schneider vor Salzburg-Tormann Leneveu auftauchte, Max nahm und staubtrocken zum 1:0 verwandelte (17.)
Belagerungsprojekt der Bullen
Auch im Mittelabschnitt setzten die Salzburger ihr Belagerungsprojekt fort - der KAC beschränkte sich auf beherzte Defensive, bei Jeremy Rebeks Überzahl-Ausgleichstreffer (38.) war Parise aber machtlos. Kirisits hatte die Scheibe mit dem Schlittschuh in das eigene Tor abgefälscht. Beim Stand von 1:1 ging es zum zweiten Mal in die Kabinen. Von dort kam der KAC deutlich angriffslustiger zurück. Einen Ausschluss von Salzburgs Kelsey Wilson (vier Minuten) nutzten Christoph Brandner (48.) und Gregor Hager (50.) zur Höchststrafe. Mike Siklenka verkürzte 55 Sekunden vor Ende noch einmal auf 2:3. Bange Sekunden vergingen, doch der KAC rettete das Resultat über die Zeit.
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Ergebnis
Salzburg - KAC 2:3 (0:1,1:0,1:2).
Eisarena Volksgarten, 2.900, SR Dremelj/Veit.
Tore: Rebek (38./PP)
Siklenka (60.) bzw.
Schneider (17.)
Brandner (48./PP)
Hager (50./PP).
Strafminuten: 16 bzw. 16.
Stand in der "best of seven"-Serie: 0:1















