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Ein NHL-Stürmer für die Rotjacken Noch ist nichts verloren für den KAC Voriger Artikel Aktuelle Artikel: KAC Nächster Artikel Ein NHL-Stürmer für die Rotjacken Noch ist nichts verloren für den KAC
Zuletzt aktualisiert: 07.02.2010 um 21:06 UhrKommentare

KAC gab nie auf: Die Serie hält an

Das war eine Torlawine! Nach einem 5:5 verwandelte Schneider gegen Linz den Penalty zum 6:5. Damit hielt die KAC-Siegesserie an.

Foto © GEPA

Die Linzer sind so etwas wie der Angstgegner des KAC, gewannen, ehe sie gestern in Klagenfurt aufs Eis fuhren, von den bisherigen fünf Duellen vier. Doch nun sollten die Oberösterreicher endlich einmal fallen, lautete die Vorgabe. Immerhin sind die Klagenfurter in Form gekommen, hatten zuletzt fünf Spiele am Stück für sich entschieden. Von einer frustrierenden Krise, die lange nicht weichen wollte, schien keine Rede mehr. Doch die Linzer waren nicht gekommen, um die Punkte kampflos abzugeben. Im Gegenteil: Sie rückten dem KAC mit klugen aber einfachen Spielzügen und mit viel Effektivität im Abschluss auf die Pelle.

Offensivspektakel

Weil beide Teams die Verteidigungsarbeit vernachlässigten, entwickelte sich ein Offensivspektakel der nicht alltäglichen Art. Nach 24 Minuten waren bereits sechs Tore gefallen - die meisten im Powerplay. Die Heimischen sahen sich zu diesem Zeitpunkt mit 2:4 im Rückstand und versuchten mit viel Herzblut und spielerischer Potenz eine Wende herbeizuführen. Nach dem 3:4 drängten die Rotjacken auf den Ausgleich und fingen durch einen Konter in nummerische Überlegenheit das 3:5 (30.) ein. War es das für den KAC, der zusätzlich Dieter Kalt wegen einer Rückenverletzung vorgeben musste? Nein, nein, man merkte, dass die Truppe Selbstvertrauen getankt hatte. Markus Pöck brachte mit seinem zweiten Saisontreffer die Heimischen mit dem 4:5 (35.) wieder ins Spiel.

Im Schlussabschnitt bemühte der KAC den Vorwärtsgang, bei den Gästen verpuffte die Kraft. Prompt gelang Gregor Hager (48.) der Ausgleich und in der 55. Minute jubelten die Klagenfurter dann zu früh: Das 6:5 von Jeff Shantz und fand keine Anerkennung, weil das Tor aus der Verankerung gerissen wurde. In der Overtime stoppte die Torlawine. Im Penaltyschießen gelang Andy Schneider der entscheidende Treffer - 6:5. Was sich wie ein roter Faden durch die Meisterschaft zieht, bestätigte sich gestern wieder: Die Schiedsrichter kommen mit dem Niveau in der Liga einfach nicht mit. Die Pfiffe von Thomas Bernecker und Georg Veit sorgten für viel Diskussionsstoff.

HEINZ TRASCHITZGER

Spieldaten

KAC - EHC LIWEST Black Wings Linz 6:5 n.P. (2:3,2:2,1:0 - 0:0)
Messehalle, 4.380, SR Berneker/Veit
Tore: Ratz (5./PP), Hager(11./PP, 48.), Shantz (28./PP), Pöck (35.), Schneider (entscheidenderPenalty) bzw. Purdie (2./PP), Szücs (6.), Leahy (13./PP), Baumgartner(24.), Shearer (30./SH)
Strafminuten: 20 bzw. 28 plus 10 MacDonald

Ergebnisse

KAC - Linz 6:5 n.P.
Graz - Zagreb 4:3 n.V.
Jesenice - VSV 0:5
Laibach - Capitals 2:8
Fehervar - Salzburg 5:4

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