Die Sperre im Kopf
Für den KAC ist das Tor aktuell wie vernagelt. Klub hält an Trainer Viveiros fest.

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Die Mimik sprach Bände: Ratlosigkeit stand den KAC-Cracks nach der bitteren Niederlage gegen Jesenice ins Gesicht geschrieben. "Das Spiel war der Nullpunkt", gesteht auch Trainer Manny Viveiros ein. "Totale Blockade und Angst, einen Fehler zu machen", nennt es Kapitän Christoph Brandner. "Ein Spiel über das ich nicht sprechen möchte", sagt Präsident Karl Nedwed. Der KAC steckt in einer tiefen Krise - aus der ihn nur einer retten kann: der KAC. "Genau das ist der Grund, warum ich keine Diskussion über den Trainer zulasse", bekundet auch Nedwed, dem Brandner sekundiert: "Niemand spielt gegen den Trainer. Im Gegenteil, uns tut es leid, dass er alles abbekommt, obwohl wir alle es ja sind, die absolut keine Leistung bringen."
In den vergangenen neun Spielen erzielten die Rotjacken durchschnittlich nur zwei Treffer pro Partie, bei Tabellenführer Graz sind es knapp vier. Ebenfalls auffällig: So körperlos wie der KAC agiert derzeit kaum eine Mannschaft in der Liga. Der Schongang stößt auch Viveiros auf: "Nur über den Kampf findet man den Weg aus einem Loch." Die Gelegenheit zur Trendumkehr gibt es heute gegen Wien. Im Tor steht Jordan Parise, bei den Formationen könnte es heute noch zu Änderungen kommen. Mike Craig fehlt weiter. Gerüchte über ein Engagement von Linz-Goalie Alex Westlund in der kommenden Saison werden vom KAC dementiert: "Es gibt keinen Kontakt", sagt Manager Oliver Pilloni.














