Beim KAC hört man wieder selbstbewusste Töne
Das war ein erfolgreiches Wochenende für Gregor Hager: Zwei Tore gegen Szekesfehervar, drei beim 6:3 in Linz. Nur beim Jagen traf er nicht...

Foto © GEPAGregor Hager
Damit haben, um Armin Assingers Werbebotschaft etwas abgewandelt zu gebrauchen, die wenigsten gerechnet: Der KAC gewann in der Erste Bank-Eishockeyliga bei den Black Wings in Linz mit 6:3, revanchierte sich für die Niederlage auf eigenem Eis und schaffte damit den Anschluss ans obere Mittelfeld. Gregor Hager war entscheidend daran beteiligt, dass die Dienstreise einen erfolgreichen Anstrich bekam. Nach seinen drei Toren hielt er selbstbewusst fest: "Wenn alles passt, können wir trotz der Ausfälle gegen jede Mannschaft in der Liga gewinnen."
Solche selbstbewussten Töne hörte mann zuletzt selten beim KAC. Nicht nur Hager hat an Selbstvertrauen gewonnen. "Die Jungen sind frisch und bissig", befand Sky-Sport-Experte Gerry Venner. Und Hager, der Dreifach-Torschütze, wusste noch einen Grund für das 6:3: "Der Rene Swette hat uns die Tür zum Sieg geöffnet." Und letztlich Hager wohl auch selbst. Doch der Mann des Spieles genoss und schwieg. Fünf Tore gelangen dem "Langen" in den letzten zwei Runden. Gibt es eine Erklärung für dieses unerwartete effiziente Stürmen? Hat Hager nicht. Außer, dass er sich zu Saisonbeginn schwer getan hätte, auf Touren zu kommen. Jetzt passe es eben, sei die Form da. Warum, darüber verschwende er nicht viele Gedanken, nimmt's einfach zur Kenntnis. Erfreut, natürlich. Hinter Mike Craig (elf Tor) ist Hager mit acht Treffern derzeit der zweitbeste KAC-Schütze. Dass der Hobby-Jäger am Tag vor seinem Tor-Triple in Linz nicht traf, darüber konnte er nur lächeln: "Wichtiger ist ohnehin, dass ich für den KAC ins Schwarze treffe."
Laibach zu Gast
Das 6:3 des KAC löste in Linz auch einen Einsatz der Polizei aus. Es kam zu einer Rangelei mehrer Fans mit den Ordnungshütern. Die Polizei musste dabei sogar Pfefferspray einsetzen. Dabei wurde ein KAC-Anhänger verletzt und musste in einem Linzer Krankenhaus behandelt werden
Am Dienstag hat der KAC wieder Heimvorteil, trifft auf den Tabellenvorletzten Olimpja Laibach. Mit den Slowenen, die sich Sonntag gegen Zagreb erst im Penaltyschießen geschlagen geben mussten, hat der KAC noch eine Rechnung offen: das Hinspiel am 20.September wurde mit 3:5 verloren. Die Laibacher haben in den letzten Wochen auf dem Legionärssektor "nachgelegt", sind kompakter und damit auch stärker geworden. Mit Frank Banham bringen sie außerdem einen Top-Torjäger mit.














