KAC-Stürmer Andy Schneider bangt um seine Karriere
Die Eishockey-Karriere von Andy Schneider hängt an einem seidenen Faden. Der KAC jedenfalls sucht bereits einen neuen Mittelstürmer.

Foto © GEPAAndy Schneider
Andy Schneider bemühte sich wieder auf die Beine zu kommen, versuchte zu trainieren - doch am nächsten Tag hatte er regelmäßig Erinnerungslücken: Die Auswirkungen einer Gehirnerschütterung, die auf einen brutalen Check des Vienna Capitals-Legionärs Benoit Gratton zu Saisonbeginn zurückgeht.
In der Großzügigkeit des Siegers verzichteten die Klagenfurter damals auf eine Anzeige. "Ein Fehler", wie die KAC Funktionäre heute zugeben. "Als ich auf dem Video diese Attacke gesehen habe, war ich regelrecht entsetzt", erinnerte sich Vize-Präsident Reichel heute. Zu spät. Die Folgen für Schneider sind bedauerlich: wie es ausschaut, steht der 37-Jährige vor dem Ende seiner Karriere. KAC-Arzt Günther Bachler schickte den "Assistkönig" der letzten Saison zwar noch zu einen Spezialisten, doch schaut sich der KAC bereits um einen Mittelstürmer um. "Die Gesundheit von Schneider hat Vorrang", betonte KAC-Präsident Karl Nedwed. Erfreulicheres: Jeff Shantz wird durchbeißen und bis zur Teampause auflaufen. Danach dürfte auch Christoph Brandner wieder zur Verfügung stehen.


















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