KAC: Dichtes Gedränge auf den Fanclub-Tribünen
KAC-Fans rennen den drei Fanclubs des Rekordmeisters die Türe ein. Bei den "Vikings" gibt es daher seit August sogar einen Aufnahmestopp.

Foto © PeutzDie Reihen des KAC sind heuer - nach dem Meistertitel noch dichter gedrängt als in den Vorjahren
Heute steigt in der Klagenfurter Stadthalle das zweite Heimspiel des KAC in der aktuellen Eishockeysaison gegen Linz. Die Anhänger der Rotjacken fiebern dieser Partie entgegen und hoffen auf den ersten Heimsieg. Dieser sollte mit Unterstützung der Zuschauer und der drei Fanclubs auch gelingen. Mit immer mehr Mitgliedern feuern die Fanclubs die Cracks an. Bei den "Vikings" gibt es sogar einen Aufnahmestopp.
"80 neue Mitglieder haben wir diesmal aufgenommen. 30 Fans mussten wir aber bis jetzt eine Absage erteilen", sagt Mario Winkler, Obmann der "Vikings". Den Zulauf führt er auf die schlechte Stehplatzsituation in der Halle, auf den Meistertitel, auf die Angebote des Fanclubs wie Auswärtsfahrten und neue Fanartikel zurück. "Es muss auf jeden Fall eine neue Halle geben", sagt Winkler. Die Titelverteidigung ist heuer für Winkler kein "Muss" und Salzburg der stärkste Konkurrent. Über 400 Mitglieder in Klagenfurt, Graz und Wien gehören den "Vikings" an.
Etliche kommen dazu
Keinen Aufnahmestopp gibt es bei der "Stiege 19", die momentan 179 Unterstützer zählt. "Es werden noch etliche dazukommen, denn über 50 vom Vorjahr haben bis jetzt noch nicht eingezahlt", sagt Obmann Robert Obermann. Er erwartet sich vom KAC die Titelverteidigung und vergönnt den "Graz 99ers", dass sie einmal vorne mitspielen.
Auch Karl-Heinz Rieger, Obmann der "Red White Dragons", unterschätzt die Grazer-Gegner nicht. Sein Fanclub zählt derzeit 165 Mitglieder. Im Vorjahr waren es noch 133. "Bis 200 würde es noch gehen. Bewerbung mit Plakaten und neuen Fanartikeln wie der Meister- und der 100-Jahr-Button sowie neue Dressen sind der Grund des Zulaufs", sagt Rieger, der fix mit einem Play-offPlatz der Rotjacken rechnet.
















