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Zuletzt aktualisiert: 15.03.2009 um 20:42 UhrKommentare

Der KAC-Gegner steht fest: Salzburg steht im Finale

In einem spannenden Spiel in Wien machten die Titelverteidiger aus Salzburg mit einem 5:3-Sieg alles klar und stellten in der Halfinal-Serie auf 4:1.

Die Salzburger machten in Wien den Sack zu

Foto © GEPADie Salzburger machten in Wien den Sack zu

Die Vienna Capitals sind auch im vierten Anlauf in Folge im Halbfinale der österreichischen Eishockey-Liga an Red Bull Salzburg gescheitert. Der Meister gewann am Sonntag Spiel fünf der Halbfinalserie in Wien nach 0:2-Rückstand mit 5:3 (0:1,1:1,4:1) und spielt nun gegen den Rekordmeister KAC ab Sonntag (18.00 Uhr) in einer "best-of-seven"-Serie um den Titel. Die Verteidiger Mike Siklenka mit einem Doppelpack (42., 50.) und Walter Lee Sweatt (56./Powerplay) schossen die Salzburger ins Endspiel.

Druckvoll. Die "Caps" standen mit dem Rücken zur Wand und gingen vor 4.500 Zuschauern in der ausverkauften Albert-Schultz-Halle entsprechend druckvoll zu Werke. Begünstigt durch viele Strafen der Gäste dominierten die Wiener, Rafael Rotter (9.) und Juha Riihijärvi (14.) vergaben aber zunächst große Chancen auf das 1:0. Im fünften Überzahlspiel aber gelang den Capitals die verdiente Führung. Benoit Gratton, der seine Sperre von drei Spielen abgesessen hatte, bediente Riihijärvi, der Jordan Parise bezwang (19.).

"Caps" trafen. Zu Beginn des Mitteldrittels drängten die Salzburger, doch ins Tor trafen die "Caps" durch Christian Dolezal in Unterzahl (25.). Nachdem Matthias Trattnig nur die Latte getroffen hatte, hatte Marc Tropper sogar die Riesenchance auf das zweite "short-handed"-Tor, er scheiterte aber an Parise (34.). Es sollte sich rächen.

Großer Auftritt. Wenig später gelang Jeremy Rebek im Powerplay der Anschlusstreffer (36.), ehe der große Auftritt von Siklenka kam. Der Kanadier, der zuletzt nur Zuschauer gewesen war und für den erkrankten Mario Scalzo zum Einsatz kam, gelang in der 42. Minute der Ausgleich. In der 50. Minute donnerte der Verteidiger den Puck neuerlich ins Tor.

Entscheidung. Die Mannschaft von Kevin Gaudet schaffte durch Paul Healey zwar noch einmal den Ausgleich (56.), doch 30 Sekunden später sorgte Sweatt im Powerplay-Spiel 4-gegen-3 für die Entscheidung (56.). Adrian Foster fixierte mit einem Treffer ins leere Tor den Endstand (60.).

Finale gegen KAC. Auch in den vergangenen drei Saisonen hatten sich die Caps und die "Roten Bullen" jeweils im Halbfinale duelliert, stets hatten die Salzburger den Finaleinzug geschafft. Nun geht es gegen den KAC um den Titel-Hattrick, der Rekordmeister aus Klagenfurt will sich dagegen zum 100-Jahr-Jubiläum mit dem 29. Titel belohnen.


Fakten

Vienna Capitals - Red Bull Salzburg 3:5 (1:0,1:1,1:4).
Wien, Albert-Schultz-Halle, 4.500, SR Bogen/Längle.

Tore: Riihijärvi (19./PP), Dolezal (25./SH), Healey (56.) bzw. Rebek (36./PP), Siklenka (42., 50.), Sweatt (56./PP), Foster (60./empty net).

Strafminuten: 20 bzw. 20 plus 10 Disziplinar Bootland.

Endstand in der Serie: 4:1

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