Der KAC-Gegner steht fest: Salzburg steht im Finale
In einem spannenden Spiel in Wien machten die Titelverteidiger aus Salzburg mit einem 5:3-Sieg alles klar und stellten in der Halfinal-Serie auf 4:1.

Foto © GEPADie Salzburger machten in Wien den Sack zu
Die Vienna Capitals sind auch im vierten Anlauf in
Folge im Halbfinale der österreichischen Eishockey-Liga an Red Bull
Salzburg gescheitert. Der Meister gewann am Sonntag Spiel fünf der
Halbfinalserie in Wien nach 0:2-Rückstand mit 5:3 (0:1,1:1,4:1) und
spielt nun gegen den Rekordmeister KAC ab Sonntag (18.00 Uhr) in
einer "best-of-seven"-Serie um den Titel. Die Verteidiger Mike
Siklenka mit einem Doppelpack (42., 50.) und Walter Lee Sweatt
(56./Powerplay) schossen die Salzburger ins Endspiel.
Druckvoll.
Die "Caps" standen mit dem Rücken zur Wand und gingen vor 4.500
Zuschauern in der ausverkauften Albert-Schultz-Halle entsprechend
druckvoll zu Werke. Begünstigt durch viele Strafen der Gäste
dominierten die Wiener, Rafael Rotter (9.) und Juha Riihijärvi (14.)
vergaben aber zunächst große Chancen auf das 1:0. Im fünften
Überzahlspiel aber gelang den Capitals die verdiente Führung. Benoit
Gratton, der seine Sperre von drei Spielen abgesessen hatte, bediente
Riihijärvi, der Jordan Parise bezwang (19.).
"Caps" trafen.
Zu Beginn des Mitteldrittels drängten die Salzburger, doch ins Tor
trafen die "Caps" durch Christian Dolezal in Unterzahl (25.). Nachdem
Matthias Trattnig nur die Latte getroffen hatte, hatte Marc Tropper
sogar die Riesenchance auf das zweite "short-handed"-Tor, er
scheiterte aber an Parise (34.). Es sollte sich rächen.
Großer Auftritt.
Wenig später gelang Jeremy Rebek im Powerplay der Anschlusstreffer
(36.), ehe der große Auftritt von Siklenka kam. Der Kanadier, der
zuletzt nur Zuschauer gewesen war und für den erkrankten Mario Scalzo
zum Einsatz kam, gelang in der 42. Minute der Ausgleich. In der 50.
Minute donnerte der Verteidiger den Puck neuerlich ins Tor.
Entscheidung.
Die Mannschaft von Kevin Gaudet schaffte durch Paul Healey zwar
noch einmal den Ausgleich (56.), doch 30 Sekunden später sorgte
Sweatt im Powerplay-Spiel 4-gegen-3 für die Entscheidung (56.).
Adrian Foster fixierte mit einem Treffer ins leere Tor den Endstand
(60.).
Finale gegen KAC.
Auch in den vergangenen drei Saisonen hatten sich die Caps und die
"Roten Bullen" jeweils im Halbfinale duelliert, stets hatten die
Salzburger den Finaleinzug geschafft. Nun geht es gegen den KAC um
den Titel-Hattrick, der Rekordmeister aus Klagenfurt will sich
dagegen zum 100-Jahr-Jubiläum mit dem 29. Titel belohnen.
Features
Fakten
Vienna Capitals - Red Bull
Salzburg 3:5 (1:0,1:1,1:4).
Wien, Albert-Schultz-Halle, 4.500, SR
Bogen/Längle.
Tore: Riihijärvi (19./PP), Dolezal (25./SH), Healey
(56.) bzw. Rebek (36./PP), Siklenka (42., 50.), Sweatt (56./PP),
Foster (60./empty net).
Strafminuten: 20 bzw. 20 plus 10 Disziplinar
Bootland.
Endstand in der Serie: 4:1
















