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Overtime-Sieg für KAC gegen Salzburg

Ein kleiner Befreiungsschlag: Vier Mal egalisierte Salzburg eine KAC-Führung, aber in der Verlängerung traf Raphael Herburger zum 5:4.

© GEPA
 

KAC gegen Salzburg war am Dienstag wieder das giftige, zeitweise emotionelle und phasenweise technisch hochwertige Prestige-Duell auf Augenhöhe. Auffallend dabei: In der Klagenfurter Stadthalle waren viele Plätze, vor allem Sitzer, leer geblieben. Eine Konsequenz aus der nach Meinung der Fans überzogenen Preisgestaltung für die entscheidende Meisterschaftsphase. Nur 3621 Zuschauer, so wenig wie noch nie in dieser Saison, waren zum Play-off-Start gekommen. Die Salzburger, nach dem 5:3 mit Selbstvertrauen vollgepumpt, fuhren von Beginn an ein enormes Tempo, spielten derart dynamisch, dass die Klagenfurter große Mühe hatten, sich aus der Umklammerung zu befreien. Ein Glück, dass Andy Chiodo schnell warm geschossen wurde und in dieser Phase die Rotjacken im Spiel hielt.

Den ersten Jubel gab es trotzdem beim KAC, nachdem Johannes Reichel mit einem Gewaltschuss getroffen hatte (11.). Als dann Stefan Geier bei einer 5:3-Überlegenheit kurz vor der Drittelpause das 2:0 gelang, rechneten möglicherweise unverbesserliche Optimisten bereits mit einem lockeren Eishockey-Abend für die Klagenfurter. Weit gefehlt: nicht nur weil den Mozartstädtern nur 19 Sekunden später der Anschlusstreffer gelang. Die Klagenfurter, die in der Abwehr manchmal einen unsortierten Eindruck hinterließen, spielten nach dem Pausentee plötzlich aggressiver und körperbetonter, die Störarbeit in allen Zonen zeigte Wirkung. Dennoch gelang den Gästen der Ausgleich zum 2:2 und dann zum 3:3. Nachdem Mike Siklenka den KAC zum dritten Mal in Front gebracht hatte. Nur 28 Sekunden später leuchtete wieder ein Vorteil des KAC auf der Anzeigetafel auf, nachdem Tyler Scofield lediglich 28 Sekunden nach dem 3:3 den prominenten Salzburger Tormann Turco zum 4:3 (35.) bezwungen hatte.

Unglücklicher Ausgleich

Im Schlussabschnitt drängte der KAC auf das 5:3, das Tor schossen sieben Minuten vor Schluss allerdings die Salzburger. Der Kärntner Kristler hatte die Scheibe unglücklich für Chiodo zum 4:4 abgefälscht. Beim dramatischen Nachsitzen musste der KAC die ersten 78 Sekunden einen Mann vorgeben, weil Raphael Herburger noch vor dem regulären Ende auf die Strafbank musste. Ausgerechnet der junge Vorarlberger sorgte dann mit dem 5:4 nach genau 3:31 Minuten in der Nachspielzeit für ein Happy End aus Sicht der Klagenfurter, die in der Serie auf 1:1 stellten.

Auch abseits des Eises feierte der KAC einen Erfolg. Torhüter René Swette (23) verlängerte seinen auslaufenden Vertrag um weitere fünf Jahre.

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