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    Zuletzt aktualisiert: 29.04.2011 um 10:28 UhrKommentare

    US-Boys wollen Edelmetall

    Im Vorjahr hat das Team der USA bei der Eishockey-WM enttäuscht und erst in der Relegation den Klassenerhalt geschafft. Scott Gordon hat dennoch seinen Posten als US-Teamchef behalten und will heuer Edelmetall.

    US-Coach Scott Gordon

    Foto © APAUS-Coach Scott Gordon

    Der 48-Jährige geht bei der WM in der Slowakei ab Freitag zum zweiten Mal als Cheftrainer in ein WM-Turnier. Mit der APA - Austria Presse Agentur sprach Gordon über die Erwartungen des US-Teams, das Spiel gegen Österreich am Samstag und Michael Grabner, der in dieser Saison bei den New York Islanders unter Gordon den Durchbruch geschafft hat, ehe Gordon als Trainer abgelöst worden ist.

    APA: Mit welchen Erwartungen gehen Sie in die WM?

    Gordon: "Wir wollen besser als im Vorjahr sein. Da waren wir in den ersten drei Spielen knapp dran, haben aber keinen Sieg geschafft. Es ist wichtig, dass wir uns in eine Situation bringen, in der wir eine Chance auf eine Medaille haben."

    APA: Was ist im Vorjahr schief gelaufen?

    Gordon: "Wir waren defensiv gut, auch mit den 'Special Teams' (Anm.: Powerplay und Unterzahl). Aber wir haben keine Tore gemacht. Das war frustrierend. Heuer wollen wir offensiv einige Sachen anders machen, damit wir zu mehr guten Chancen kommen."

    APA: Mit Chris Kreidler ist nur ein Spieler aus dem Vorjahr wieder dabei. Haben sie wegen der Enttäuschung andere Spieler geholt?

    Gordon: "Nein. Es gibt Verletzungen, andere sind im Play-off oder haben eine unklare Vertragssituation."

    APA: Was wird für die USA entscheidend sein?

    Gordon: "Ein bisschen die Anpassing an die größere Eisfläche. Die größte Herausforderung aber ist, dass wir alle Spieler auf ein System bringen. Als Einheit spielen. Als Team zusammen finden. Das ist das Wichtigste. Andere Teams haben schon einige Zeit zusammen verbracht und Spiele absolviert. Wir hatten nur ein Testspiel, das macht es nicht leichter."

    APA: Sie greifen auf viele Spieler zurück, die aus dem U20- und U18-Programm kommen. Wie ist da die Philosophie des US-Teams?

    Gordon: "Das Wichtigste ist, die jungen Spieler zu entwickeln. Der große Preis ist Gold bei Olympia. Das (Anm.: die WM) erlaubt uns, Erfahrung zu sammeln, sich kennenzulernen, Teamgeist zu entwickeln. Für das Management, den Charakter der Spieler kennenzulernen und ihren Entwicklungsprozess zu steuern. Wenn Olympia kommt, ist der Talente-Pool dann größer."

    APA: Sie waren 2009 Teamchef-Assistent und sind zum zweiten Mal Cheftrainer. Was ist bei Turnieren in Europa anders?

    Gordon: "Man hat mehr Platz auf dem Eis. Bei den kleinen Rinks in Amerika bist du immer näher vor dem Tor, du hast weniger Zeit für Schüsse. Du musst hier vom Stellungsspiel klüger spielen, weil wenn du falsch stehst, hast du einen weiteren Weg."

    APA: Was ist Ihr Eindruck vom österreichischen Team?

    Gordon: "Die meisten europäischen Teams haben ein gewisses Niveau an Talent und Tempo, und alle arbeiten hart. Ich erwarte von Österreich nichts anderes."

    APA: Michael Grabner hat unter Ihnen den Sprung zum Stammspieler in der NHL geschafft, nachdem Sie ihn kurz vor dem Saisonstart geholt haben. Wie waren Ihre Eindrücke?

    Gordon: "Als er gekommen ist, hat man sofort gesehen, dass er unglaublich schnell ist. Bei uns hatte er mehr Chancen, weil wir ein junges Team sind. Ich war darauf bedacht, dass er sich eingewöhnt, dass er mehr Eiszeit bekommt, weil man gesehen hat, dass er unserem Team helfen kann. Es hat ein bisschen gedauert, aber er hat seinen Platz gefunden."

    APA: War das System der Islanders auf ihn zugeschnitten?

    Gordon: "Wichtiger war es, ihn in eine Position zu bringen, seine Stärken auszuspielen. Die Islanders sind ein Team, das im Umbau ist, vielleicht hatte er in Vancouver nicht diese Chancen. Bei den Islanders hatte er mehr Freiheiten, Fehler zu machen, davon zu lernen und sich zu entwickeln. Er hat sich schnell angepasst, er ist ein intelligenter Bursche. Er nimmt Systeme sehr gut auf."

    APA: Haben Sie die 34 Tore überrascht?

    Gordon: "Ich sag Ihnen was: Er hat viele Kontertore gemacht, aber er hatte noch viel mehr Chancen. Er hat zwei Konter pro Spiel. Wenn er da den Prozentsatz an erfolgreichen Abschlüssen erhöht, sind 34 Tore vielleicht das untere Ende."


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