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  • 22. Oktober 2014 11:50 Uhr | Als Startseite
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    Zuletzt aktualisiert: 13.01.2013 um 21:31 UhrKommentare

    KAC entschied verrücktes Derby für sich

    5:4 für den KAC endete das 297. Kärntner Derby in der Verlängerung. Für die Rotjacken ist es der siebente Sieg in Serie, aber auch der VSV "lebt" damit gut. Bereits am Dienstag winkt beiden das Play-off.

    Kevin Doell (Mitte) entschied die Partie zugunsten des KAC

    Foto © GEPAKevin Doell (Mitte) entschied die Partie zugunsten des KAC

    Ein Krimiautor hätte die Dramaturgie des 297. Derbys nicht aufregender schreiben können. 2:0 lag der KAC voran, plötzlich geigten die Villacher, gingen 4:2 in Führung, ehe die Rotjacken wieder ausglichen. In der Überzeit "nagelte" Doell das 5:4 für die Klagenfurter in die Kreuzecke. Der KAC freut sich über den siebenten Erfolg in Serie, auch Villach ist nicht traurig. Der eine Punkt kann Goldes wert sein.

    Schon eineinhalb Stunden vorm Derby "tanzten" fast 5000 Fans in der bis unters Dach vollen Halle. Aber die Villacher verstummten bald. Die Rotjacken erwischten sie mitten in der ersten VSV-Drangperiode eiskalt, Tommy Koch traf zur Führung. "Immer wieder KAC", trommelten die Fans. Beim 2:0 durch Tom Zanoski (16.) wurde auf den engen KAC-Stehplätzen bereits erster Siegesjubel laut.

    Aufholjagd der Villacher

    Doch nur 55 Sekunden später brachte Ryan (17.) Villach zurück. "VSV olé! VSV olé!" Die Anhängerklubs gaben den Takt vor. Die Aufholjagd der Villacher übertrug sich auf die Atmosphäre, der Stimmungspegel stieg. Auch das Tempo war hoch, das Match Extraklasse. Nach dem genialen 2:2 des finnischen VSV-Legionärs Antti Pusa 49 Sekunden vor dem Drittel-Gong tanzten die Villacher Fans in die erste Pause.

    Als gleich nach Wiederbeginn Damon (22.) und Marco Pewal (28.) den rasanten Lokalschlager endgültig drehten, schallte der "blauweiße Schneewalzer" durch die Stadthalle. Aber der KAC ließ nicht locker, ausgerechnet der oft kritisierte Doell machte das 4:3 (29.). Der technisch bessere KAC drängte im Schlussdrittel. Den fälligen Ausgleich erzielte John Lammers (47.). Das fesselnde Derby blieb hochkarätig.

    Beide wollten die Entscheidung, weder KAC noch der VSV waren mit einem Punkt zufrieden. Aber es blieb beim Remis. Die Überzeit dauerte dann nur 93 Sekunden: Der VSV war zu weit aufgerückt und wieder war's Doell mit einem "Kracher" ins Kreuzeck zum 5:4-Sieg. Das Play-off-Rennen bleibt dramatisch. Bitter für VSV: Kapitän Gerhard Unterluggauer musste mit Verdacht auf Adduktorenverletzung ins Krankenhaus.

    HELMUT GRAM, GERALD POTOTSCHNIG

    Ergebnis

    VSV - KAC 4:5 n.V. (2:2,2:1,0:1 - 0:1)
    Villach, Stadthalle, 5.000 (ausverkauft), SR Berneker/Trilar
    Tore: Ryan (17.), Pusa (20.), Damon (22.), Pewal (28.) bzw. Koch (6.), Zanoski (16.), Doell (29., 62.), Lammers (47.)
    Strafminuten: 8 bzw. 12

    41. EBEL-Runde

    • VSV - KAC 4:5 n.V.
    • Graz 99ers - Fehervar 3:1
    • Zagreb - Innsbruck 2:3
    • Znojmo - Capitals 1:4
    • Dornbirn - Ljubljana 4:1
    • Black Wings - Salzburg 1:0

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