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    Zuletzt aktualisiert: 24.02.2013 um 21:41 UhrKommentare

    Eisiges Schweigen nach 99ers-Fehlstart

    Die 99ers sind noch nicht im Play-off angekommen. Der KAC kam im Schongang zu einem 2:1-Erfolg. Jetzt heißt es "Aufwachen".

    Foto © GEPA

    Das knappe Ergebnis schaut vielleicht vielversprechend aus, das Spiel war es aber nicht. Die 99ers mussten sich in der ersten Viertelfinalpartie (Best-of-Seven-Serie, vier Siege für den Aufstieg) auswärts beim KAC mit 1:2 geschlagen geben. Und die Schützlinge von Mario Richer wussten genau, dass ihre Vorstellung an diesem Abend wenig Applaus verdient hat. Mit hängenden Köpfen saßen VanBallegooie und Co. nach Spielschluss in der Kabine in Klagenfurt, starrten eisig schweigend in die Luft.

    Vielleicht haben sich die Grazer von der lähmenden Zwischenrunde anstecken lassen. Da war nahezu gar nichts vom gefürchteten körperbetonten Spiel zu sehen. Vielleicht aber war es der Schock zu Spielbeginn, der Graz aus dem Konzept gebracht hat. Denn Mike Siklenka sorgte schon mit dem allerersten Schuss auf das Gehäuse von Keeper Frederic Cloutier nach 150 Sekunden für die KAC-Führung. Graz kam in den ersten 20 Minuten - abgesehen von einem Jarrett-Schuss - zu keiner einzigen nennenswerten Chance.

    Und auch im zweiten Spielabschnitt gab es kein Aufwachen. Den einzigen großen Auftritt gab es wieder auf Seiten des KAC. Diesmal nur 96 Sekunden nach Beginn. Kirk Furey bediente mit einem Traumpass Tyler Scofield, der verlängerte zu Tyler Spurgeon - und es hieß 2:0. In Folge reichte dem KAC eine durchschnittliche Leistung, um Graz unter Kontrolle zu halten.

    Dann der Lichtblick: 28 Sekunden waren im Schlussdrittel gespielt, da glückte Greg Day der Anschlusstreffer zum 1:2. Der KAC kam jetzt ins Schwimmen, doch niemand war da, um die Klagenfurter unter Wasser zu tauchen. Zu Play-off-erfahren zeigte sich der Rekordmeister, spielte das 2:1 sicher nach Hause.

    "Wir haben einen schlechten Start erwischt, der hat leider zwei Drittel lang gedauert", sagte 99ers-Cheftrainer Richer. "Wir müssen 60 Minuten Eishockey spielen, um den KAC zu schlagen", fügte er hinzu. Die Chance dazu gibt es schon am Dienstag beim zweiten Spiel in Liebenau (19.15 Uhr).

    GERALD POTOTSCHNIG

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