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Graz 99ers holten Sertich von Zagreb Die nötige Aggressivität und die unnötigen Pfiffe Voriger Artikel Aktuelle Artikel: Graz 99ers Nächster Artikel Graz 99ers holten Sertich von Zagreb Die nötige Aggressivität und die unnötigen Pfiffe
Zuletzt aktualisiert: 13.01.2013 um 21:37 UhrKommentare

Das Play-off rückt immer näher

Das war die Eintrittskarte ins Play-off! Die Graz 99ers besiegten am Sonntag im Liebenauer Bunker Fehervar mit 3:1. Dafür verletzte sich Olivier Labelle.

Das Bild täuscht: Die 99ers sind nicht ausgerutscht

Foto © GEPADas Bild täuscht: Die 99ers sind nicht ausgerutscht

Eins, zwei, drei - nein, hier werden zunächst nicht die Grazer Tore gegen Fehervar gezählt. Aufmerksamen Fans unter den 2880 Zuschauern in der Liebenauer Eishalle ist sicher nicht entgangen, dass in der Partie gegen die Ungarn nur drei Schiedsrichter auf dem Eis standen. Head Gerhard Sporer zog sich beim Aufwärmen - ein kleines Kickerl - einen Achillessehnenriss zu. Ersatz war in der kurzen Zeit keiner mehr aufzutreiben. Aber auch das Schiri-Trio hatte an diesem Abend die Begegnung ganz gut im Griff.

Und die Partie wurde wieder ein ganz enger Socken! In den drei vorangegangenen Saisonduellen (2:3, 1:2 nach Verlängerung in Ungarn bzw. 2:1 in Graz) hat jeweils nur ein Tor über Sieg und Niederlage entschieden. Und diesmal war es eigentlich nicht anders. Denn das erlösende dritte Tor der Grazer besorgte Matthias Iberer in der Schlussminute, wobei Fehervar-Keeper Adam Munro sein Gehäuse bereits verlassen hatte. Iberer war schon zuletzt beim 5:4-Erfolg in Zagreb eine Schlüsselfigur. Mit einem Shorthander hatte er Graz ja in die Verlängerung gebracht. Dass die enge Socke zu keinen Durchblutungsstörungen geführt hat, dafür sorgten vor Iberer auch noch Ganahl (1:0 in der 19. Minute) und Wren (Powerplay-Treffer in der 46. Minute).

Noch nicht im Ziel

Der 3:1-Erfolg der Grazer darf bereits als Eintrittskarte ins Play-off angesehen werden. Der sechste Platz (Top sechs stehen fix im Viertelfinale) ist den Schützlingen von Mario Richer wohl nicht mehr zu nehmen. Auf Znaim (7./1:4 gegen die Vienna Capitals) haben die Grazer drei Runden vor Schluss jetzt drei Punkte Vorsprung. Und die Auslosung spricht ganz klar für die 99ers. Headcoach Richer blockt aber noch ab: "Der Sieg gegen Fehervar war ganz, ganz wichtig. Aber wir laufen einen Marathon und wir sind noch nicht im Ziel."

Doch für das 3:1 gegen Fehervar gibt es eine Belohnung: Die Mannschaft bricht bereits am Montag zu den beiden Auswärtsspielen nach Dornbirn (Dienstag) und Innsbruck (Freitag) auf. Die fünf Tage im "Wilden Westen" ersparen viele Reisestrapazen und werden auch den Teamgeist fördern, ist Richer überzeugt. Bitter für die Grazer: Stürmer Olivier Labelle hat sich gegen die Ungarn knapp vor Ende des ersten Drittels eine Knieverletzung zugezogen. Er wurde zur Untersuchung ins Spital gebracht.

Salzburg musste sich in Linz 0:1 geschlagen geben und hat damit keine Chance mehr auf einen Play-off-Fixplatz. Die Millionentruppe kann sich nur noch über die Qualifikationsrunde (Platz sieben bis zwölf) für das Viertelfinale qualifizieren.

SIGI PALZ

Ergebnis

Graz 99ers - Fehervar 3:1 (1:0,0:0,2:1)
Graz, Eishalle Liebenau, 2.880, SR Dremelj/Sporer
Tore: Ganahl (19.), Wren (46./PP), Iberer (60./empty net) bzw. Magosi (57.)
Strafminuten: 6 bzw. 8

41. EBEL-Runde

  • VSV - KAC 4:5 n.V.
  • Graz 99ers - Fehervar 3:1
  • Zagreb - Innsbruck 2:3
  • Znojmo - Capitals 1:4
  • Dornbirn - Ljubljana 4:1
  • Black Wings - Salzburg 1:0

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