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Graz 99ers holten Sertich von Zagreb Die nötige Aggressivität und die unnötigen Pfiffe Voriger Artikel Aktuelle Artikel: Graz 99ers Nächster Artikel Graz 99ers holten Sertich von Zagreb Die nötige Aggressivität und die unnötigen Pfiffe
Zuletzt aktualisiert: 04.01.2013 um 10:36 UhrKommentare

Ruhekissen oder doch Zitterpartie

Die Partie der 99ers gegen Znaim (Liebenauer Eishalle, 19.15 Uhr) ist ein Schlüsselspiel. Die Devise lautet: Den Gästen von Beginn an die Schneid abkaufen.

Foto © GEPA

Um den Fokus auf die Partie am Freitag zu richten, blicken wir zunächst auf die letzten zwei Heimspiele der 99ers zurück: Das erste Drittel gegen die Vienna Capitals brachte die besten 20 Minuten der 99ers seit vielen Jahren. Dass man das Penaltyschießen schlussendlich verloren hat, begründe ich damit, dass die Wiener mit Fortdauer der Partie immer besser geworden sind.

Beim 3:5 gegen Linz erlebten wir eine ganz andere Situation. Die Oberösterreicher wurden zum Rhythmusbrecher, sie haben es wirklich meisterhaft verstanden, körperlichen Auseinandersetzungen aus dem Weg zu gehen und den Grazern so den Wind aus den Segeln zu nehmen. Der entscheidende Unterschied zur Wien-Partie: Die Grazer waren nicht spritzig und aggressiv genug, um den Meister in die Defensive zu drängen. Das größte Plus der 99ers ist aber die Aggressivität. Die Linzer haben das rasch erkannt, die sind nicht umsonst Meister geworden, die wissen, wie man so ein Match wie gegen Graz nach Hause spielt.

Und am Freitag kommt Znaim nach Liebenau. Die Tschechen agieren ähnlich wie Linz, auch Znaim ist technisch sehr stark. Die 99ers müssen so wie gegen die Caps beginnen! Es gilt, dem Gegner von Anfang an die Schneid abzukaufen. Gegen Znaim darf Graz nicht verlieren. Mit einem Sieg haben die 99ers keine Sorgen mehr und das Play-off-Ticket fix. Andernfalls könnte bei Graz doch noch das große Zittern beginnen. Die Partie gegen Znaim ist sicherlich richtungsweisend. Das sieht man bereits beim Blick auf die Tabelle. Fünf Teams sind nur durch zwei Punkte getrennt, zwischen Rang drei - VSV - und Platz neun - Fehervar - sind nur fünf Punkte Differenz.


Zum Autor

Peter Znenahlik (49) ist Ex-Eishockey-Profi und -Trainer und war 93-facher Teamspieler

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