"Graz wird es schwer haben"
Im Duell der Verfolger empfängt am Freitag der Dritte Graz den Zweiten Wien mit Goalie Fabian Weinhandl. Von den bisherigen Vorstellungen seines langjährigen Ex-Teams ist der gebürtige Grazer durchaus angetan.

Foto © GEPAFabian Weinhandl kommt als Gegner nach Graz
Er sagt selbst: "In Graz hat keiner so viele Spiele für die 99ers gemacht wie ich. Ich weiß genau, was da abgeht." Am Freitag kommt Fabian Weinhandl aber trotzdem als Gegner in den Bunker. Beim Gastspiel der Vienna Capitals wird er im Tor der Wiener stehen. Von den bisherigen Vorstellungen seines langjährigen Ex-Teams ist der gebürtige Grazer durchaus angetan.
Er stellt aber auch gleich klar: "Es ist nur eine Momentaufnahme, wenn auch aus Grazer Sicht eine gute. Es ist aber weiter alles eng beisammen. Wir liegen zwar vor den 99ers, müssen aber genauso aufpassen. Weit ist die Konkurrenz nicht weg", sagt der 25-Jährige, betont jedoch auch: "Für Graz war die bisherige Saison eine Superleistung. Die Chemie dürfte stimmen, die Linien haben sich gefunden. Sollten sie das Play-off schon im Grunddurchgang fixieren, und danach sieht es aus, wäre das natürlich ein Riesenerfolg. Sie haben ja beim Budget nicht so große Möglichkeiten wie andere."
Schwedisch geprägtes Wien
Was aus seiner Sicht das Grazer Erfolgsrezept ausmacht? "Ihr körperbetontes Spiel liegt in Österreich vielen nicht. Aber am Freitag gegen uns werden sie es schwer haben. Wir haben drei Top-Linien und auch einige Spieler, die körperlich dagegenhalten können." Dass Wien in letzter Zeit Probleme mit der Chancenauswertung hatte, sieht Weinhandl nicht dramatisch: "Unser Spiel ist schwedisch geprägt - aus einer gesicherten Abwehr heraus. Da reicht es ja schon, wenn man ein Tor mehr macht als der Gegner."
Die Statistik spricht übrigens eher für einen Erfolg der Wiener. Seit Oktober 2006 gab es in 24 direkten Duellen in Liebenau zehn Grazer Siege, aber 14 Auswärtserfolge der Caps, bei denen Gratton ein Comeback geben dürfte.














