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Zuletzt aktualisiert: 21.10.2012 um 17:30 UhrKommentare

Jetzt muss endlich ein Sieg her

Vier Niederlagen in Serie sind genug. Graz 99ers-"Interimscoach" Hohenberger spricht schon von einem Pflichtsieg am Sonntag gegen Dornbirn.

Am Sonntag gibt es das vierte Heimspiel in Graz für NHL-Star Thomas Vanek. Es gibt noch 300 Restkarten an den Kassen

Foto © GEPAAm Sonntag gibt es das vierte Heimspiel in Graz für NHL-Star Thomas Vanek. Es gibt noch 300 Restkarten an den Kassen

Nach vier Niederlagen in Serie stehen die 99ers am Sonntag im Heimspiel gegen Dornbirn schon vor einem Pflichtsieg. "Das ist definitiv so, denn sonst können wir uns die Tabelle bald wieder von ganz unten anschauen wie in den vergangenen Jahren", sagt Co-Trainer Herbert Hohenberger, der beim 1:4 in Wien den erkrankten Coach Mario Richer auf der Bank vertreten musste.

"Lieber hätte ich ja schon in Wien einen Erfolg gefeiert, wenn ich schon einmal Cheftrainer bin", sagte er mit einem Augenzwinkern, obwohl ihm eigentlich nicht zum Scherzen zumute war: "Wir haben alles schon im ersten Drittel verspielt. Weil sich keiner an die taktischen Vorgaben gehalten hat. Wenn von mehr Disziplin die Rede ist, denken alle an weniger Strafminuten. Aber auch die Vorgaben des Trainerteams einzuhalten, gehört dazu."

Nach der ersten Pause haben sich die Grazer zwar gefangen, da lagen sie jedoch schon 0:3 zurück und Wien war zu stark und zu clever, um noch in Bedrängnis zu geraten. Ein 99ers-Hauptproblem bleibt aber auch das Powerplay. Vier Spiele lang ist schon kein Tor mehr in Überzahl gelungen - so ist das Siegen schwer.

Jetzt lautet das oberste Ziel Wiedergutmachung. Wie die gelingen soll, ist laut dem alten Fuchs Hohenberger, der als Spieler mit Villach fünfmal und mit Köln einmal Meister wurde, eigentlich ganz simpel: "Die Spieler müssen sich nur an die ausgegebene Taktik halten, dann gewinnen wir wieder. Wir stellen ja keine Aufgaben für Albert Einstein. Wir müssen nur wieder so unkompliziert spielen wie zu Saisonbeginn. Und es dürfen nicht alle nur auf Vanek schauen."

Vor Dornbirn hat er Respekt: "Sie haben einige Leute ausgetauscht und sind im Aufwärtstrend. Ihr Sieg in Laibach sollte uns Warnung genug sein." Ob Try-out-Mann Trevor Frischmon wieder spielt, entscheidet sich erst am Sonntag. Noch später wird entschieden, ob eventuell noch ein NHL-Mann kommt: "Bis zur Länderspielpause Anfang November nicht. Danach müssen wir die Situation neu bewerten", so Geschäftsführer Vollmann. Am Sonntag gibt es noch 300 Restkarten.

ALEXANDER NIGGAS

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