99ers-Kritik an ungleichen Bedingungen
"Die Kostenstruktur ist im Ausland einfach anders", sieht 99ers-Präseident Jochen Pildner-Steinburg die ausländischen Klubs in der EBEL im Vorteil. Dennoch wollen die Grazer heuer ins Play-off.

Foto © GEPA99ers-Boss Jochen Pildner-Steinburg teilte aus
Der Klubchef der Graz 99ers hat am Donnerstag die seiner Meinung nach ungleichen Bedingungen für inländische und ausländische Klubs in der Erste Bank Eishockey Liga kritisiert. "Es gibt keine gleichgeschalteten Bedingungen für österreichische und ausländische Vereine. Die Kostenstruktur ist im Ausland einfach anders", sagte Vereinspräsident Jochen Pildner-Steinburg am Donnerstag vor Medienvertretern mit dem Verweis auf die in Slowenien, Ungarn, Kroatien und Tschechien deutlich geringeren Lohnnebenkosten für Spieler.
Klubchef fordert Reformen
Auch der Österreichische Verband kam nicht gut weg. Dort herrschten veraltete Strukturen und es sei veraltetes Personal am Ruder, so der auf Veränderungen pochende Klubchef. "Es gehören entscheidende Reformen her, sonst wir der Karren an die Wand gefahren."
Aus sportlicher Sicht ist das in der vergangenen Saison knapp verpasste Play-off das Ziel der Grazer. "Wir wollen offensiver, schneller und mit Leidenschaft spielen, das Ziel ist das Play-off", bekräftige Cheftrainer Mario Richer. Elf neue Spieler, darunter der eben erst verpflichtete Stürmer Adam Courchaine, sollen dafür sorgen. Der 28-jährige Kanadier spielte zuletzt fünf Jahre in der DEL und brachte es dabei auf beachtliche 193 Punkte in 249 Spielen.














